Carbon-Hardtails 2010 bis 1800 Euro Carbon-Hardtails 2010 bis 1800 Euro Carbon-Hardtails 2010 bis 1800 Euro

Carbon-Hardtails 2010 bis 1800 Euro

  • Peter Nilges
 • Publiziert vor 12 Jahren

Ein Carbon-Hardtail muss kein Vermögen kosten. Wir haben die günstigsten Carbon-Modelle von vier Fachhandelsmarken und zwei Versendern in Labor und Praxis getestet.

Denken Sie bitte nichts Falsches. Unsere Überschrift “Günstige Kohle” soll keineswegs auf einen Ratgeber zur Kreditbeschaffung hinweisen. Vielmehr markiert die unsere Testgruppe aus sechs Carbon-Hardtails im Preisbereich zwischen 1600 und 1800 Euro – der Einstieg ins Carbon-Geschäft. Unter den ausgewählten Testkandidaten befinden sich die günstigsten Carbon-Modelle, die Cube, Fuji, Haibike, Poison, Rose und Stevens in ihrem Programm führen. Um genau zu checken, was die preisattraktiven Kohlerenner leisten, haben wir alle Bikes mit überwiegend Race-orientierter Ausrichtung ausgiebig in Labor und Praxis getestet.


Das Carbon-Dilemma

Wer dem Reiz der edlen, leistungsstarken aber leider auch teuren Kohlefaser erliegt, steckt in der 1700-Euro-Klasse zwangsläufig in einer Zwickmühle: entweder hochwertige, exklusive Ausstattung oder Carbon als Rahmenmaterial. Beides in Kombination für diesen Preis – unmöglich.

Im direkten Vergleich zu unseren 999-Euro-Alu-Hardtails in BIKE 3/10 -> liegt die Ausstattung des aktuellen Carbon-Tesfeldes in etwa auf gleichem Niveau, in manchen Bereichen sogar leicht darunter. Abgesehen davon, dass in der 999-Euro-Klasse mit dem Messer zwischen den Zähnen kalkuliert wird, schluckt der Rahmenpreis bei Carbon gut und gerne die Hälfte des geforderten Gesamtpreises von rund 1700 Euro. Fuji verlangt 849 Euro und Cube 999 Euro für den nackten Rahmen. Bei den übrigen Testkandidaten gibt es das Bike nur als Gesamtpaket.


Hochwertige Rahmen

Der durchaus positive Aspekt für Carbon-Einsteiger steckt aber im Rahmen selbst. Denn viele Firmen spendieren ihrem günstigsten Modell den identischen Rahmen wie dem zum Teil vierfach teureren Top-Modell. Nur wenige nutzen die gleiche Form und verwenden dafür etwas hochwertigere Fasern. Für den Käufer bedeutet das eine solide Grundlage, die nach und nach mit besseren Teilen verfeinert werden kann. Im direkten Laborvergleich – Alu gegen Carbon – macht sich der höhere Anschaffungspreis jedoch bezahlt.


Die Testergebnisse finden Sie unten im PDF-Download.

Kraftvoll klettern: Die steifen Rahmen verschwenden keine Energie.

Gehört zur Artikelstrecke:

Carbon-Hardtails 2010 bis 1800 Euro


  • Cube Reaction GTC Pro

    26.05.2010Ein auf Race getrimmtes Hardtail mit durchgestylter Optik und wertiger Ausstattung.

  • Fuji SLM 3.0

    26.05.2010Das Fuji empfiehlt sich als Racer für den ambitionierten Sportler, die Ausstattung könnte jedoch besser sein.

  • Rose Psycho Path 2

    26.05.2010Zwei Seelen wohnen im Carbon-Geröhr des Psycho Path. Mit entspannter Position und hohem Cockpit eher bergab-orientiert.

  • Stevens Haze SLX

    26.05.2010Wenig verspieltes, laufruhiges Carbon-Hardtail mit sauber verarbeitetem Rahmen und durchgängiger SLX-Ausstattung.

  • Carbon-Hardtails 2010 bis 1800 Euro

    26.05.2010Ein Carbon-Hardtail muss kein Vermögen kosten. Wir haben die günstigsten Carbon-Modelle von vier Fachhandelsmarken und zwei Versendern in Labor und Praxis getestet.

  • Haibike Challenge SL

    26.05.2010Wegen der kurzen Gabel fährt sich das Haibike mit entspannter Sitzposition etwas nervös und weniger komfortabel.

  • Poison Mescalin Team

    26.05.2010Testsieg für Poison: Das stimmig ausgestattete, leichte Mescalin Team hat seine Stärken vor allem bergauf.

Themen: CarbonCarbon-HardtailHardtail

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