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Carbon-Hardtails

  • Markus Greber
 • Publiziert vor 16 Jahren

Carbon gilt als Material der Zukunft. Doch können die Hersteller die Vorteile wirklich nutzen? Fünf Superleichte Hardtails aus Carbon im Test.

F = m · a, Kraft ist Masse mal Beschleunigung – seit es Mountainbikes gibt, dreht sich im Prinzip alles um dieses physikalische Gesetz. Denn weniger Masse, die beschleunigt werden muss, bedeutet auch weniger Kraft, die man auf dem Weg zum Gipfel braucht. Und weil der Mensch als Motor nur begrenzte Kraftreserven hat, gilt diese Formel beim Fahrrad mehr als bei allen anderen Fahrzeugen: Jedes Gramm weniger zählt.

Von Stahl über Aluminium über Titan und Magnesium – fast alle Rohrmaterialien haben Bike-Tüftler und Hersteller ausgereizt. Auch Carbon ist seit langem ein Thema, doch die Ergebnisse waren bis vor kurzem unbefriedigend. Trotz der the oretischen Vorteile – extreme Zugfestigkeit bei geringem Gewicht – schaffte es über ein Jahrzehnt lang keiner, diese fürs Mountainbike nutzbar zu machen.

Den Durchbruch schaffte Scott mit Konstrukteur Peter Denk: Nach ein paar spektakulären Flops war das Fully „Strike“ der erste große Wurf der Schweizer. Es folgten „Genius“ und „Scale“ – seitdem ist klar: Carbon ist die Zukunft, wenn es um Highend-Mountainbikes geht.

Für unseren Vergleichstest haben wir alle Carbon-Hardtails geordert, die derzeit zu bekommen sind. Dass es nur fünf Stück geworden sind, zeigt, dass es immer noch nicht jedem Hersteller gelingt, ein vernünftiges Bike aus Kohlefasern auf die Räder zu stellen.


Diese Bikes finden Sie im PDF-Download:
Giant XTC, Merida Carbon Race, Scott Scale Limited, Simplon Gravity, Storck Rebel Carbon

Themen: CarbonHardtail

  • 0,99 €
    Test: Carbon-Hardtails 09/05

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