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Hardtails

Carbon-Fullys

Markus Greber am 29.07.2005

Moderne Kohlefaser-Rahmen sollen Race-Bikes das letzte Quäntchen Leistung entlocken. Aber ist Carbon bei Fullys wirklich sinnvoll? Acht Top-Modelle im Test.

Carbon-Rahmen sind schwer, weich, empfindlich, unkalkulierbar bruchgefährdet und noch dazu teuer. Das war – noch vor ein paar Jahren – das Fazit, wenn man Kohlefaser- Rahmen ganz objektiv und emotionslos mit der Aluminium-Fraktion verglich. Trotz der theoretischen Vorteile – höhere Steifigkeit bei niedrigerem Gewicht – die die schwarzen Wunderfasern zweifelsohne haben, schaffte es jahrelang kein Bike-Hersteller, diese wirklich zu nutzen. Bis Scott vor ein paar Jahren das „Strike“ herausbrachte. Eine Sensation, denn dieses Bike war deutlich leichter und steifer als alles, was es bis dato aus Alu gegeben hatte. Seither wurde wieder fleißig geköchelt in den Entwicklungslabors – Kohlefaser ist wieder angesagt. Und wieder versprechen die Hersteller mit neuen Fasern und Verarbeitungsmethoden die handfesten Vorteile, die wir schon immer erwartet hatten.

DAS TESTFELD – NUR VOM FEINSTEN

Acht Carbon-Fullys mussten sich in diesem Test beweisen – in der Praxis und auf unseren Prüfständen. Dabei gehört dem Prüfstandtest bei der Carbon-Thematik unser besonderes Augenmerk. Das Testfeld ist bestückt mit den absoluten High-End-Modellen der jeweiligen Hersteller – denn, was nützen ein paar Gramm Gewichtsersparnis am Rahmen, wenn im Nachhinein der Speck durch übergewichtige Komponenten wieder auf die Rippen kommt?

Diese Bikes finden Sie im Test:
Centurion Backfire LRS, HAI Hai End, Merida Mission C Pro, Scott Genius MC Ltd., Simplon Stomp, Storck Adrenalin, Trek Top Fuel 110, Votec NC1 Carbon

Markus Greber am 29.07.2005
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