Cannondale Perp 3 Cannondale Perp 3 Cannondale Perp 3

Cannondale Perp 3

  • BIKE Magazin
 • Publiziert vor 13 Jahren

FAZIT: Mission erfüllt: Cannondale schickt einen guten Allrounder in den Test – einen Freerider eben!

Spontan sagt man, “klasse Idee!” Denn es klingt verlockend, seinen Rahmen selbst zu gestalten und Individualität ins Spiel zu bringen. Dazu liefert Cannondale einen schlichten weißen Rahmen und ein Sticker-Set mit Schlangen, Ladies in Netzstrümpfen und bunten Wölkchen mit Augen. In der Praxis floppt die Idee aber genauso wie damals die Playmobil-Figuren zum Selbstbemalen. Denn nach ein paar Mal Dampfstrahlen sehen die Sticker schmuddelig aus. Und überhaupt hat die Bekleberei einen pubertären Touch. Man sehnt sich nach einem edel lackierten Rahmen. Wonach man sich nicht sehnen muss, ist Fahrspaß, denn davon sprüht das “Perp” regelrecht. Das Tretlager wirkt beim Aufsitzen hoch, doch in Fahrt fällt das nicht negativ auf. Der Hinterbau arbeitet dynamisch ohne durchzuschlagen und harmoniert mit der “Domain”- Gabel so gut, dass man ständig Vollgas fahren will. Damit gelingt dem “Perp” eine gute Mischung: Der Ami springt und trickst, lässt sich gefügig von einem Turn in den nächsten drücken und kann losspurten, dass viele andere Testbikes das Nachsehen haben – trotz kurzem Oberrohr und der kompakten Fahrposition.


FAZIT: Mission erfüllt: Cannondale schickt einen guten Allrounder in den Test – einen Freerider eben!


Anmerkung: Nix Plug and Play: Wer den Dämpfer für mehr Federweg in die andere Bohrung hängen will, muss mcgyvern – am besten mit vier Händen. Nervig!

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