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Einzeltest 2019 Pole Machine Einzeltest 2019 Pole Machine

Test 2019: Pole Bicycles Machine

Pole Machine – Das Super-Bike im Test

Florentin Vesenbeckh am 07.11.2019

Nicht alles lässt sich in Messwerten und Noten ausdrücken. Gutes Beispiel: Das Pole Machine mit einem Rahmen aus CNC-Halbschalen.

Es sind die Worte eines Querdenkers: "Wenn du über eine Idee lachst, solltest du anfangen, genauer darüber nachzudenken", sagt Leo Kokkonen. Er sagt auch Sätze wie: "Die Vorstellungskraft ist der limitierende Faktor für die Dinge, die wir tun."

Der Finne geht gerne seinen eigenen Weg. Auf der Suche nach einer Alternative zum Carbon-Rahmenbau fachsimpelte er vor ein paar Jahren mit einem CNC-Experten. Der witzelte, er solle doch einfach den ganzen Hauptrahmen aus einem Alu-Block fräsen. Beide lachten. Es dauerte eine Weile, bis Kokkonen anfing, genauer darüber nachzudenken. "Warum eigentlich nicht? Die meisten Leute denken nur in gängigen Bahnen. Dabei ist doch die Aufgabe eines Ingenieurs, etwas Neues zu schaffen und vom Üblichen abzuweichen." Kokkonen ist Testfahrer, Entwickler und ganz nebenbei auch Chef und Gründer der finnischen Marke Pole Bicycles. Aus der CNC-Witzelei ist sein aktuelles Baby entstanden, das Machine. 

Einzeltest 2019 Pole Machine

Pole-Gründer Leo Kokkonen präsentiert seine Pole Machine. Die anfallenden Alu-Späne werden vollständig recycelt. 


  • 37 Schrauben pressen die Einzelteile des Rahmens zusammen, die Haltearbeit übernimmt eine hauchdünne Schicht Kleber.
  • 7 Teile kommen aus der CNC-Fräse und bilden den fertigen Rahmen.
  • 90 Prozent des rohen Alu-Blocks fallen als Fräsabfall an, aus Teilen davon werden Umlenkhebel hergestellt, der Rest recycelt.

Neugierig geworden? Wie sich das Pole Machine im Fahrtest und im BIKE-Testlabor schlägt, lesen Sie im Testbericht, den Sie unten im PDF-Download-Bereich erhalten.

Einzeltest 2019 Pole Machine

Das Pole Machine auf dem Trail


Den kompletten Test inkl. aller Daten finden Sie in BIKE 1/2019. Die gesamte Digital-Ausgabe können Sie in der BIKE-App (iTunes und Google Play) lesen oder die Print-Ausgabe im DK-Shop nachbestellen – solange der Vorrat reicht:

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Florentin Vesenbeckh am 07.11.2019