Mit viel Federweg und griffigen Reifen sollen Enduros bergab richtig glücklich machen. Die Preis-Frage lautet: Muss der Abfahrtsrausch mehr als 3000 Euro kosten? 

  • Canyon Strive CF 5.0
  • Canyon Strive CF 5.0: Mit der Neuauflage des Strive überarbeitete Canyon auch seinen Shapeshifter. Links am Lenker sitzt jetzt ein Kombi Schalter für die versenkbare Sattelstütze (großer Hebel unten) sowie für das Verstellen der Geometrie beziehungsweise des Federwegs. 
  • Canyon Strive CF 5.0: Der Pneumatikzylinder liegt unter einer Abdeckung. Er stellt für steile Anstiege den Sitzwinkel um 0,8 Grad steiler und erhöht das Tretlager um zehn Millimeter. Der Federweg des Hinterbaus reduziert sich dadurch auf 131 Millimeter ohne Beeinträchtigung der Funktion.
  • Cube Stereo 150 C:62 Race
  • Fuji Auric 27,5 LT 1.3
  • Fuji Auric 27,5 LT 1.3: Beim M-Link-Hinterbau von Fuji sitzt ein Gelenk in der Mitte der Kettenstrebe. Federt der Hinterbau ein, drückt das Gelenk gegen die Kette. Auf Abfahrten klappert das Auric deshalb besonders laut.
  • KTM Prowler 291 12
  • Polygon Siskiu N9
  • Radon Jab 10.0
  • Radon Jab 10.0: Der Schwalbe-Rock-Razor-Hinterreifen am Radon rollt mit seinem niedrigen Profil sehr leicht. Dafür verzögert er nur mäßig und war während unseres Tests anfällig für Pannen.
  • Rocky Mountain Altitude A50
  • Rocky Mountain Altitude A50: Zwei ineinander verschachtelte Aluminiumvierecke an der hinteren Dämpferaufhängung verstellen den Federweg und die Geometrie des Rocky Mountain auf neun Positionen. Am besten funktionierte im Test die Einstellung mit dem maximalen Federweg von 163 Millimetern.
  • Rose Pikes Peak 2 EN 27,5"
  • Rose Pikes Peak 2 EN 27,5": Die Progeo-Verstellung am Rose variiert die Kennlinie des Hinterbaus und die Geometrie des Pikes Peak. Im BIKE-Test gefiel uns die "Impact”-Einstellung mit tiefem Tretlager am besten.
  • Trek Slash 8
  • Sinnvolles Extra: Radon, Rose, Canyon, Rocky Mountain und Fuji rüsten ihre Enduros ab Werk mit einer Kettenführung aus.
  • Im Vordergrund: Polygon Siskiu N9
  • Sehr gute Enduros wie Roses Pikes Peak scheuen weder eine längere Tour in den Alpen noch den Einsatz im Bikepark. Wer hauptsächlich bergab Gas geben will, wird mit diesen Bikes glücklich.
  • Die entlegensten Orte und besten Aussichten der Alpen liegen oft in unwegsamem Gelände. Enduros klettern zwar nicht schnell, scheuen dafür aber keine verblockten Trails oder steile Abfahrten.