GT Sanction 2.0 GT Sanction 2.0 GT Sanction 2.0

GT Sanction 2.0

  • BIKE Magazin
 • Publiziert vor 14 Jahren

FAZIT: Das “Sanction” ist nicht ganz stimmig ausgestattet, aber die Fahrleistungen sind überzeugend: eine schöne Singeltrailmaschine.

Beim Namen GT leuchten die Augen aller Retro-Jünger. Weniger emotional aufgeladene Freerider hatten in den letzten Jahren keinen Spaß mit der ehemaligen Kultmarke. Unstimmige Bikes mit seltsamer Ausstattung boten bis zuletzt wenig Kaufanreize, da konnte Hans Rey damit noch so oft unfahrbare Trails in den entlegensten Winkeln der Welt entlanghopsen. Für diese Saison hat GT sein komplettes Programm umgekrempelt. Das “Sanction” passt auf den ersten Blick perfekt in die Superenduro-Kategorie. Auf den zweiten Blick offenbart es Ausstattungsmängel: die fragilen Felgen zum Beispiel. Sie waren nach der Testphase reichlich unrund. Und die Bremsscheiben sind zu klein. Dafür stimmen die Fahreigenschaften. Das GT ist recht lang. In Verbindung mit dem wippfreien und antriebsneutralen Hinterbau beschleunigt es prima. Im Singletrail reagiert es direkt und fährt sich handlich. Wird das Gelände steiler und ruppiger, vermisst man etwas Komfort am Hinterrad, trotzdem bleibt das Bike gut beherrschbar. Anlieger zieht das “Sanction” wie auf Schienen durch, die Reifen haben guten Grip. Insgesamt spricht das Bike eher die Touren- denn die DH-Fraktion an. Für Drops und Bike Parkeinsätze gibt es bessere Kandidaten.


FAZIT: Das “Sanction” ist nicht ganz stimmig ausgestattet, aber die Fahrleistungen sind überzeugend: eine schöne Singeltrailmaschine.


Anmerkung: Der Rahmen wurde schön verarbeitet und steckt voller edler Details, wie den aufgeschraubten Ausfallenden mit Maxleachse.

FREERIDE RANKING: maximal 10 Punkte.

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Themen: 2.0EnduroGTSanction

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