Enduro-Test 2018: Rocky Mountain Altitude A30 Enduro-Test 2018: Rocky Mountain Altitude A30

Enduro-Test 2018: Rocky Mountain Altitude A30

Rocky Mountain Altitude A30 im Test

Peter Nilges am 27.03.2018

In der Rocky-Mountain-Hierarchie firmiert das Altitude als „aggressives Trailbike“. Erst mit dem Slayer taucht bei den Kanadiern der Begriff Enduro auf. Wir haben das 160-mm-Bike Altitude getestet.

Mit der 160er-Gabel und entsprechender Geometrie passt das Rocky Mountain Altitude A30 dennoch perfekt in diese Enduro-MTB-Testgruppe. Je nach Einstellung des Ride-9-Systems (neunfache Geometrie- und Kinematikverstellung) stellt der Hinterbau zwischen 145 und 162 Millimeter Federweg zur Verfügung. Wir fuhren das Rocky in der flachsten Geometrie, was automatisch den kürzesten Federweg mit sich bringt. In diesem Setup fährt sich das Altitude dennoch sehr ausgewogen. Das sensible Fahrwerk arbeitet harmonisch, und das Handling lädt zum Spielen ein. Kurzum: Man fühlt sich auf Anhieb wohl und bekommt ein hohes Maß an Sicherheit und Fahrspaß vermittelt. Nebenbei besitzt das Rocky den leichtesten Alu-Rahmen im Feld. Durch die schweren Laufräder bricht es jedoch keine Gewichtsrekorde. Abzüge gibt es für die schwachen Sram-Level-Bremsen mit nur 180er-Scheiben am Vorderrad. Bergauf sorgt der, auch im Wiegetritt, sehr ruhige Hinterbau für guten Vortrieb.

Enduro-Test 2018: Rocky Mountain Altitude A30

Das A30 ist das günstigste Altitude-Modell, das Rocky Mountain anbietet.

Test-Fazit zum Rocky Mountain Altitude A30

Verspieltes Enduro-Bike mit eingebautem Fahrspaß und effizientem Fahrwerk.

Die Alternative: Das A30 ist bereits das günstigste Altitude im Lineup. Das A50 kostet 500 Euro mehr und besitzt ein Fox-Performance-Fahrwerk.

Enduro-Test 2018: Rocky Mountain Altitude A30

Rocky Mountain Altitude A30: Der Sram-NX-Schalthebel am Rocky verfügt über keine seitliche Verstellmöglichkeit. In Kombination mit der breiten Klemmung des Sram-Level-Hebels ist der Schalthebel nur schwer erreichbar. Die Level-Bremse mit nur 180er-Scheibe am Vorderrad bot nur wenig Bremskraft.

Geometrie Rocky Mountain Altitude A30

Die Geometrie des Rocky Mountain Altitude A30 im Überblick.

Fahrwerk Rocky Mountain Altitude A30

Rocky Mountain Altitude A30 – Kennlinien: Je nach gewählter Einstellung des Ride9-Hinterbaus ändern sich Federweg (17 mm) und Progression.

Fahrverhalten Rocky Mountain Altitude A30

So fährt sich das Rocky Mountain Altitude A30.

Diesen Artikel bzw. die gesamte Ausgabe BIKE 1/2018 können Sie in der BIKE-App (iTunes und Google Play) lesen oder die Ausgabe im DK-Shop nachbestellen:

iTunes StoreGoogle Play Store

Testbrief: Rocky Mountain Altitude A30

Hersteller/Modell/Jahr Rocky Mountain Altitude A30/2018
Fachhandel/Versender Fachhandel
Herstellerangaben
Allgemeine Infos BikeAction Fahrradhandel GmbH, 06106/772560,
www.bikeaction.de
Material/Grössen/Testgrösse Alu/H: XS, S, M, L, XL / L
Preis 3.000,00 Euro
BIKE-Messdaten
Gewicht ohne Pedale 14,20 kg
Lenk-/Sitzrohrwinkel 66,6 °/75,0 °
Vorbau-/Oberrohrlänge 50,0 mm/621,0 mm
Radstand/Tretlagerhöhe 1.194,0 mm/354,0 mm
Federweg Vo. min/max, Hi. min/max -/156,0 mm, 145,0 mm/162,0 mm
Übersetzung 1-fach
BB Drop/Reach/Stack 4 mm/456 mm/608 mm
Ausstattung
Gabel/Dämpfer Rock Shox Yari RC Solo Air/Rock Shox De Luxe RT
Kurbel/Schaltwerk/Schalthebel Race Face Aeffect/SRAM NX/SRAM NX
Bremsanlage/Bremshebel SRAM Level/SRAM Level
Laufräder/Reifen N.N. - SA 15x110, Sun Ringle Duroc 30, Sram MTH-746 - SA 12x148, Sun Ringle Duroc 30/Maxxis Minion DHF Exo 2,5 WT, Maxxis Minion DHR Exo 2,4 WT
BIKE Urteil1 sehr gut
1 Das BIKE-Urteil gibt die Labormesswerte und den subjektiven Eindruck der Testfahrer wieder. BIKE-Urteile: super (250–205 P.), sehr gut (204,75–170 P.), gut (169,75–140 P.), befriedigend (139,75–100 P.), mit Schwächen, ungenügend.
Peter Nilges am 27.03.2018