Enduro-Test 2018: Rocky Mountain Altitude A30

Rocky Mountain Altitude A30 im Test

  • Peter Nilges
 • Publiziert vor 3 Jahren

In der Rocky-Mountain-Hierarchie firmiert das Altitude als „aggressives Trailbike“. Erst mit dem Slayer taucht bei den Kanadiern der Begriff Enduro auf. Wir haben das 160-mm-Bike Altitude getestet.

Mit der 160er-Gabel und entsprechender Geometrie passt das Rocky Mountain Altitude A30 dennoch perfekt in diese Enduro-MTB-Testgruppe. Je nach Einstellung des Ride-9-Systems (neunfache Geometrie- und Kinematikverstellung) stellt der Hinterbau zwischen 145 und 162 Millimeter Federweg zur Verfügung. Wir fuhren das Rocky in der flachsten Geometrie, was automatisch den kürzesten Federweg mit sich bringt. In diesem Setup fährt sich das Altitude dennoch sehr ausgewogen. Das sensible Fahrwerk arbeitet harmonisch, und das Handling lädt zum Spielen ein. Kurzum: Man fühlt sich auf Anhieb wohl und bekommt ein hohes Maß an Sicherheit und Fahrspaß vermittelt. Nebenbei besitzt das Rocky den leichtesten Alu-Rahmen im Feld. Durch die schweren Laufräder bricht es jedoch keine Gewichtsrekorde. Abzüge gibt es für die schwachen Sram-Level-Bremsen mit nur 180er-Scheiben am Vorderrad. Bergauf sorgt der, auch im Wiegetritt, sehr ruhige Hinterbau für guten Vortrieb.

Das A30 ist das günstigste Altitude-Modell, das Rocky Mountain anbietet.

Test-Fazit zum Rocky Mountain Altitude A30

Verspieltes Enduro-Bike mit eingebautem Fahrspaß und effizientem Fahrwerk.


Die Alternative: Das A30 ist bereits das günstigste Altitude im Lineup. Das A50 kostet 500 Euro mehr und besitzt ein Fox-Performance-Fahrwerk.

Rocky Mountain Altitude A30: Der Sram-NX-Schalthebel am Rocky verfügt über keine seitliche Verstellmöglichkeit. In Kombination mit der breiten Klemmung des Sram-Level-Hebels ist der Schalthebel nur schwer erreichbar. Die Level-Bremse mit nur 180er-Scheibe am Vorderrad bot nur wenig Bremskraft.

Die Geometrie des Rocky Mountain Altitude A30 im Überblick.

Rocky Mountain Altitude A30 – Kennlinien: Je nach gewählter Einstellung des Ride9-Hinterbaus ändern sich Federweg (17 mm) und Progression.

So fährt sich das Rocky Mountain Altitude A30.


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Test: Rocky Mountain Altitude A30

Hersteller/Modell/Jahr
Rocky Mountain Altitude A30 / 2018
Fachhandel/Versender
Fachhandel
Herstellerangaben
Allgemeine Infos
BikeAction Fahrradhandel GmbH, 06106/772560, www.bikeaction.de
Material/Grössen/Testgrösse
Alu / H: XS, S, M, L, XL / L
Preis
3000.00
Preis (Rahmen)
BIKE-Messdaten
Gewicht ohne Pedale
14200.00
Lenk-/Sitzrohrwinkel
66.60
Vorbau-/Oberrohrlänge
50.00
Radstand/Tretlagerhöhe
1194.00
Federweg Vo. min/max, Hi. min/max
-/156, 145/162
Übersetzung
1
BB Drop/Reach/Stack
4.00/456.00/608.00
Ausstattung
Gabel/Dämpfer
Rock Shox Yari RC Solo Air/Rock Shox De Luxe RT
Kurbel/Schaltwerk/Schalthebel
Race Face Aeffect/SRAM NX/SRAM NX
Bremsanlage/Bremshebel
SRAM Level/SRAM Level
Laufräder/Reifen
- N.N. - SA 15x110 Sun Ringle Duroc 30 Sram MTH-746 - SA 12x148 Sun Ringle Duroc 30/Maxxis Minion DHF Exo 2,5 WT Maxxis Minion DHR Exo 2,4 WT
BIKE Urteil¹
Das BIKE-Urteil gibt die Labormesswerte und den subjektiven Eindruck der Testfahrer wieder. BIKE-Urteile: super (250–205 P.), sehr gut (204,75–170 P.), gut (169,75–140 P.), befriedigend (139,75–100 P.), mit Schwächen, ungenügend.

Themen: AltitudeEnduroRocky MountainTest


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