Enduro-Rennen: Test-Report Enduro-Rennen: Test-Report Enduro-Rennen: Test-Report

Enduro-Rennen: Test-Report

  • Markus Greber
 • Publiziert vor 11 Jahren

Enduro-Rennen werden immer beliebter. Doch welches Bike braucht man für den Marathon bergab? BIKE-Autor Markus Greber war mit drei völlig unterschiedlichen Bikes bei der Maxiavalanche in Flims. Ein Selbstversuch.

Darauf hätte ich mich nie einlassen dürfen. Jedenfalls nicht darauf, bei so einem Projekt auch noch im Rampenlicht zu stehen. Nicht in meinem lausigen Trainingszustand, nicht in meinem Alter, nicht mit dem ungewohnten Material. Doch jetzt ist es zu spät. Die Ellbogen der Konkurrenz haben mich kurz nach dem Start vom Kurs gedrängt, mitten in ein Feld aus scharfkantigen Felsblöcken. Ein Schlag, ein Knall am Hinterrad, ein Platten – aus der Traum von einer guten Platzierung. Statt dessen eiere ich über den Kurs und versuche, Haltung zu bewahren. Immerhin schwebt Fotograf Heinz im Helikopter über mir.

Enduro-Rennen – dieses Wettkampf-Format ist in den vergangenen Jahren immer größer geworden. Aus dem Vorbild der legendären Megavalanche in Alpe d’Huez ist eine ganze Rennserie entstanden. Die Kurse dieser Jedermann-Rennen verlaufen vorwiegend bergab, aber mehr oder weniger kurze Tret-Passagen bergauf machen reinrassige Downhill-Boliden unbrauchbar. Die Stars der Avalanche-Szene, drahtige Kerle aus der Cross-Country-Ecke, fahren sogar superleichte All-Mountain-Fullys mit Semislicks. Denn nur so können sie in den Tret-Passagen punkten.

Doch welche Bike-Kategorie eignet sich für die breite Masse, um so ein Rennen zu meistern? Das herauszufinden, fuhr ich nach Flims, zum Finale der Maxiavalanche-Serie. Im Gepäck drei grundverschiedene Bikes. All Mountain, Enduro-Bike oder Freerider – die Frage nach dem Bike der Wahl sollte nach den Trainingsläufen, spätestens nach der Qualifikation, beantwortet sein.


Den gesamten Testreport finden Sie unten als gratis PDF-Download.

21 Minuten Downhill mit Maximalpuls. Ich schmecke Blut, mit meinen völlig übersäuerten Beinen kann ich mich kaum noch aufrecht halten.

Enduro: das Rotwild RED Trail Edition mit 55er-Marzocchi-Gabel und 175 Millimetern Federweg hinten.

Freerider: Das Giant Faith besitzt 180 Millimeter vorne und hinten, eine Kettenführung und eine flache Geometrie.

All Mountain: das Trek Remedy mit einer Fox 32 und 150 Millimetern Federweg.

Themen: DownhillEnduroTest-Report

PDF-Download

Für Abonnenten kostenfrei. BIKE-Abo gibt's hier


  • 0,99 €
    Enduro-Rennen: Test-Report

Lesen Sie das BIKE Magazin. Einfach digital in der BIKE-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag
  • Edle Endurobikes

    05.11.2003

  • Endurobikes – die Mehrkämpfer

    04.11.2003

  • Leichte Enduros

    28.02.2008

  • MTB-Weltmeisterschaft Hafjell: Alle WM-Ergebnisse von XC bis DH

    18.09.2014

  • Testsieger 2018: Die besten Enduro-MTBs
    Best of Test: Die 4 besten Enduro-Bikes

    20.09.2018

  • Test 2015: Cannondale Jekyll Carbon 2
    Enduro-Test: Cannondale Jekyll Carbon 2

    15.12.2014

  • Eurobike 2018: Pivot Firebird 29
    Der Pivot Feuervogel kommt 2019 in 29 Zoll

    21.06.2018

  • Cannondale Scarlet 2 Frauen-MTB im Test
    Das Cannondale Scarlet hat zwei Gesichter – gut so!

    18.06.2012

  • Test 2015: Lapierre Spicy Team
    Enduro-Test: Lapierre Spicy Team

    15.12.2014

  • Transalpes BM 650B

    24.07.2013

  • BIKE Festivals 2019: Scott Enduro Series
    Scott Enduro Series 2019 mit Deutscher Meisterschaft

    26.02.2019

  • Schnitzeljagd 2016: BIKE Leserreporter
    Schnitzeljagd: eine Teilnehmer „Er-Fahrung“

    27.06.2016