Specialized Camber FSR 29 S-Works im Test Specialized Camber FSR 29 S-Works im Test Specialized Camber FSR 29 S-Works im Test

Test: Specialized Camber FSR 29 S-Works

Specialized Camber FSR 29 S-Works im Test

  • BIKE Magazin
 • Publiziert vor 5 Jahren

Für 2016 wurde nicht nur das Specialized Stumpjumper renoviert, sondern auch das Trailbike Camber von Grund auf neu gestaltet. Hier der Einzeltest:

Das alte Specialized Camber überzeugte als wahrer Tausendsassa mit geringem Gewicht und fühlte sich mit ein paar Optimierungen nahezu jeder Herausforderung gewachsen. Kann das Update noch eine Schippe drauflegen? Durch den beinahe fünfstelligen Preis lastet ein mächtiger Erwartungsdruck auf dem Top-Modell mit Kürzel S-Works. Specialized spendiert dem neuen Camber den identischen Carbon-Hauptrahmen, der auch beim Stumpjumper zum Einsatz kommt und kombiniert diesen mit einem eigenen Hinterbau, der knappe 112 Millimeter Federweg freigibt. Mit diesem Schachzug lässt sich das vordere Rahmendreieck bei drei aktuellen Modelle verwenden, wodurch das smarte SWAT-Kit (Detailbilder) auch hier zum Einsatz kommt. Im direkten Vergleich zum alten Camber fühlt sich die neue Version steifer und durch die kürzeren Kettenstreben etwas agiler an. Statt eines konventionellen Federbeins steckt jetzt ein neuer Brain-Dämpfer im Heck. Ein Feature, das wir aufgrund der ohnehin antriebsneutralen Kinematik nicht wirklich vermisst haben. Bei den Laufrädern macht Specialized keine Kompromisse und stellt das Camber auf 30 Millimeter breite Carbon-Felgen. Beim Blick auf die Waage stellt sich mit 11,8 Kilo ohne SWAT-Kit allerdings Ernüchterung ein. Brain-Dämpfer (471 Gramm) und Stumpi-Hauptrahmen machen das neue Camber ein halbes Kilo schwerer als früher.

Robert Niedring Das Specialized Camber 29 in der S-Works-Variante im BIKE-Test

Test-Fazit zum Specialized Camber FSR 29

Details, wie ein flacherer Lenkwinkel und robusterer Rahmen, rücken das Camber näher ans Stumpi auf Kosten eines höheren Gewichts. Der Brain-Dämpfer ist verzichtbar.


PLUS  SWAT-Kit erhöht Alltagsnutzen, subjektiv höhere Steifigkeit im Vergleich zum Vorgängermodell
MINUS Extorbitant hoher Preis, relativ hohes Gewicht

Robert Niedring Clevere Idee: Im Unterrohr des Specialized Camber lassen sich Ersatzschlauch, Pumpe und Jacke verstecken.

Robert Niedring Immer alles dabei: Das Minitool sitzt beim Specialized Camber unterm Oberrohr, das Kettenwerkzeug steckt im Steuerrohr.

Robert Niedring Die Geometrie des Specialized Camber FSR 29 S-Works


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Test: Specialized Camber FSR 29 S-Works

Hersteller/Modell/Jahr
Specialized Camber FSR 29 S-Works / 2016
Fachhandel/Versender
Fachhandel
Herstellerangaben
Allgemeine Infos
Specialized Germany GmbHMarketing Office, www.specialized.com
Material/Grössen/Testgrösse
Carbon / H: S, M, L, XL / L
Preis
9999.00
Preis (Rahmen)
BIKE-Messdaten
Gewicht ohne Pedale
11800.00
Lenk-/Sitzrohrwinkel
69.00
Vorbau-/Oberrohrlänge
75.00
Radstand/Tretlagerhöhe
1160.00
Federweg Vo. min/max, Hi. min/max
-/120, -/112
Übersetzung
1
BB Drop/Reach/Stack
-45.00/442.00/637.00
Ausstattung
Gabel/Dämpfer
Rock Shox RS-1/Fox/Specialized Future Shock Mini Brain Kashima
Kurbel/Schaltwerk/Schalthebel
SRAM XX1/- -/SRAM XX1
Bremsanlage/Bremshebel
Shimano XTR BL-M 9000/Shimano XTR BL-M 9000
Laufräder/Reifen
Roval Traverse SL Fattie 29 - - - -/Specialized Purgatory 2,3 Specialized Ground Control 2,3
BIKE Urteil¹
Das BIKE-Urteil gibt die Labormesswerte und den subjektiven Eindruck der Testfahrer wieder. Das BIKE-Urteil ist preisunabhängig. BIKE-Urteile: super (150-125 P.), sehr gut (124,75-110 P.), gut (109,75-90 P.), befriedigend (89,75-65 P.), mit Schwächen, ungenügend.

Themen: 29All MountainCamberSpecializedS-WorksTest


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