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Test ALT gegen NEU: Vier aktuelle Bikes gegen Vorgänger 2016

Entwicklungsstufen am Beispiel Rocky Mountain Element

  • Ludwig Döhl
 • Publiziert vor 5 Jahren

Wer sich ein neues Bike zulegen will, hat zwei Möglichkeiten: Auf die 2017er-Modelle warten oder ein Schnäppchen im Schlussverkauf schießen. Wir haben vier 2017er Bikes und deren Vorgänger verglichen.


ENTWICKLUNGSSTUFEN

Hat die Industrie in den letzten Jahren nur Pseudo-Innovationen geliefert? Fakt ist: Meilensteine kann man nicht mit jedem Modelljahr erwarten. Ein Beispiel dafür: das Rocky Mountain Element.

Hersteller 1996: Mitte der 90er bringen die Kanadier das Cross-Country-Fully Element auf den Markt. 75 Millimeter Federweg hinten, 60 Millimeter vorne, Cantilever-Bremsen und eine XT-3x8-Schaltung waren damals genauso zeitgemäß wie das Gewicht von 12,3 Kilo. 4000 Mark kos­tete das 26-Zoll-Alu-Bike.

Hersteller 2003: Sechs Jahre nach der Markteinführung des Elements wichen Stahlfederelemente einem 100-Millimeter-Luftfahrwerk, störrische Felgenbremsen wurden von hydraulischen Scheibenbremsen abgelöst. Ein Meilenstein. Auch die Pfunde purzelten. Elf Kilo wog die Rennfeile.

Hersteller 2011: Carbon ist auf dem Vormarsch. Auch das Element erscheint im Kohlefasergewand. Die Kassette umfasst mittlerweile 10 Ritzel. Zudem gibt es erstmals eine MSL-Version mit 120 mm Federweg. Trotz Carbon bleibt das Gewicht bei elf Kilo, das Rad wird aber steifer.

Hersteller 2012: Der 29er-Trend ist nicht mehr zu stoppen. Ein Jahr nach Einführung des ersten Carbon-Elements präsentiert Rocky ein Alu-Element mit großen Laufrädern. Später folgt eine Carbon-Version. Die 29er-Räder machen das Rad zwar schwerer, überzeugen aber mit besserem Fahrverhalten.


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    Thronfolger: Das ist bei den 2017er Bikes besser
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Thronfolger: Sind die 2017er Bikes besser?


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