All Mountains sind per Definition die Alleskönner unter den Mountainbikes. Dieser universelle Anspruch gelingt jedoch nicht jedem Bike unserer Testgruppe. Welches der neun Test-Bikes hat das Zeug zum Musterschüler?

  • Bulls Wild Ronin Team  
  • Bulls Wild Ronin Team: Der Lagersitz im linken Horstlink-Lager hat Übermaß, was beim Fahren Spiel und Geräusche verursachte.
  • Bulls Wild Ronin Team: Die Carbon-Laufräder mit 30 mm breiten Felgen sparen Gewicht und lassen sich am besten beschleunigen.
  • Koba Trailtool AM  
  • Koba Trailtool AM: Kurzer Vorbau und stark nach hinten gekröpfter Lenker erschweren es, Druck aufs Vorderrad zu bekommen.
  • Koba Trailtool AM: Der Hinterbau fällt breit aus, wodurch wenig Platz für Ferse und Wade bleibt.
  • Kona Process 134 AL/DL 29  
  • Kona Process 134 AL/DL 29: Die Züge sind am Hauptrahmen außen verlegt und am Hauptdrehpunkt sicher geklemmt.
  • Kona Process 134 AL/DL 29: In Kombination mit der kleinen 180er-Scheibe fehlte der Guide R der Biss und der definierte Druckpunkt.
  • Last Glen MX  
  • Last Glen MX: Die 36er-Fox-Gabel in der Top-Ausstattung erfordert Knowhow beim Setup.
  • Last Glen MX: Ebenfalls groß gedacht: der solide Downhill-Anker Sram Code mit 200er-Scheibe.
  • Orbea Occam M30  
  • Orbea Occam M30: Der asymmetrische Rahmen ist nicht nur ein Design-Element, sondern schafft Platz für eine große Trinkflasche.
  • Orbea Occam M30: Trotz feinem Profil rollt der Maxxis-Rekon-Reifen sehr zäh. Im Nassen setzt er sich schnell zu.
  • Propain Hugene Performance  
  • Propain Hugene Performance: Der schwimmend gelagerte Dämpfer ist beim Fahren schlecht erreichbar. Die Qualität des Fahrwerks ist top.
  • Propain Hugene Performance: Mit der Magura MT7 ist man jederzeit Herr der Lage, auch auf langen Abfahrten.
  • Scott Genius 920  
  • Scott Genius 920: Hebel am Lenker und am Dämpfer. Mit dem Ramp-Hebel lässt sich die Progression des Hinterbaus einstellen.
  • Scott Genius 920: Syncros liefert ein Mini-Schutz-blech für die Gabel. Allerdings ohne Schutz für die Gabeldichtungen.
  • Specialized Stumpjumper Comp Carbon  
  • Specialized Stumpjumper Comp Carbon: Trotz 200er-Scheibe am Vorderrad kommt die Guide R etwas schwachbrüstig daher. Bremskraft und Druckpunkt könnten besser sein.  
  • Specialized Stumpjumper Comp Carbon: Große Klappe im Unterrohr, dennoch ist der Rahmen mit Abstand am leichtesten und führt das STW-Ranking an.
  • YT Jeffsy Pro 29
  • YT Jeffsy Pro 29: Durch die ausladenden Sitzstreben bleibt unnötig wenig Fersenfreiheit, wodurch die Schuhe häufig streifen.
  • YT Jeffsy Pro 29: Die weiche Maxx-Grip-Mischung am Vorderrad bietet enormen Grip, rollt aber extrem zäh.