All Mountain: Rocky Mountain Pipeline 750 MSL im Test All Mountain: Rocky Mountain Pipeline 750 MSL im Test All Mountain: Rocky Mountain Pipeline 750 MSL im Test

Test 2017: Rocky Mountain Pipeline 750 MSL

All Mountain: Rocky Mountain Pipeline 750 MSL im Test

  • Stefan Loibl
 • Publiziert vor 5 Jahren

"Aggressives Trailriding im technischen Gelände" – um die Gene des Ur-Pipelines weiterzutragen, stattet Rocky Mountain das Pipeline mit den neuesten technischen Finessen aus.

Das Rocky Mountain Pipeline schrieb einst Geschichte. Als Arbeitsgerät der legendären Frorider war es in den späten 90ern sozusagen das erste Freeride-Bike. Simmons, Schley, Tippie und Co. prägten damals einen völlig neuen Bike-Stil, die Northshore mit ihren steil gebauten Trails wurde weltberühmt. "Aggressives Trailriding im technischen Gelände" – um die Gene des Ur-Pipelines standesgemäß weiterzutragen, stattet Rocky Mountain das neue Trail-Flaggschiff mit den neuesten technischen Finessen aus. Winkel und Tretlagerhöhe lassen sich dank Ride-9-Geometrieverstellung neunfach verstellen, die breite Plus-Bereifung soll für Sicherheit und Traktion sorgen. Die Kinematik ist speziell für das Einfach-Blatt ausgelegt. Und last but not least spendierte man der Neuauflage ein steifes, leichtes Carbon-Chassis.

Die Rechnung geht auf. Das Rocky Mountain Pipeline zeigt sich im Test als fähiges Arbeitsgerät für technische, schwierige Singletrails. Es lässt sich präzise steuern und ohne Murren durch enge Kurven lavieren. Steile Downhills sind dank der einstellbaren flachen Winkel auch kein Problem. Auch weniger versierten Fahrern kommen hier die Sicherheitsreserven der traktionsstarken Maxxis-Plus-Reifen zu Gute. Eben diese, systembedingt schweren Laufräder sind es aber auch, die den Vortrieb des Pipelines deutlich bremsen. Geht es bergauf, dann zahlt man hier eben Tribut an den Fahrspaß bergab. Auch das Fahrwerk hat trotz nur einem Kettenblatt seine Eigenheiten. Das spürbare Wippen lässt sich jedoch mit der Plattformfunktion des Dämpfers eindämmen.

Markus Greber Unser Testbike: das Rocky Mountain Pipeline 750 MSL.

Markus Greber Rocky Mountain Pipeline 750 MSL:  Ride 9. Die Verstellung an der vorderen Dämpferaufnahme beeinflusst Geometrie und Kennlinie.

Markus Greber Rocky Mountain Pipeline 750 MSL: Mit 183 Millimetern fällt der Q-Faktor trotz Einfach-Kettenblatt recht breit aus.

BIKE Magazin Die Geometrie des Rocky Mountain Pipeline 750 MSL im Überblick.

BIKE Magazin Unsere Test-Bewertung des Rocky Mountain Pipeline 750 MSL


Test: Rocky Mountain Pipeline 750 MSL

Hersteller/Modell/Jahr
Rocky Mountain Pipeline 750 MSL / 2017
Fachhandel/Versender
Fachhandel
Herstellerangaben
Allgemeine Infos
BikeAction Fahrradhandel GmbH, 06106/772560, www.bikeaction.de
Material/Grössen/Testgrösse
Hybrid / H: S, M, L, XL / L
Preis
4000.00
Preis (Rahmen)
BIKE-Messdaten
Gewicht ohne Pedale
13400.00
Lenk-/Sitzrohrwinkel
67.80
Vorbau-/Oberrohrlänge
60.00
Radstand/Tretlagerhöhe
1171.00
Federweg Vo. min/max, Hi. min/max
-/149, -/135
Übersetzung
1
BB Drop/Reach/Stack
-14.00/418.00/624.00
Ausstattung
Gabel/Dämpfer
Rock Shox Yari RC/Rock Shox Monarch RT HV Debon Air
Kurbel/Schaltwerk/Schalthebel
Race Face Aeffect/Shimano XT/Shimano XT
Bremsanlage/Bremshebel
Shimano BR-M447/Shimano BL-M506
Laufräder/Reifen
- Rocky Mountain Alex Rims XM35 Sun Ringle SRC Alex Rims XM35/Maxxis Rekon + 2,8 Maxxis Rekon + 2,8
BIKE Urteil¹
Das BIKE-Urteil gibt die Labormesswerte und den subjektiven Eindruck der Testfahrer wieder. BIKE-Urteile: super (250–205 P.), sehr gut (204,75–170 P.), gut (169,75–140 P.), befriedigend (139,75–100 P.), mit Schwächen, ungenügend.

Themen: All MountainPipelineRocky MountainTest


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