Diese Besonderheiten sind uns beim Testen und im Labor aufgefallen:

  • Der Rockshox Monarch Plus R (Conway und Felt) verzichtet auf eine Anti-Wipp-Plattform, das nervt bei langen Anstiegen.
  • Felt, Saracen, Simplon, Scott und Silverback verbauen Shimanos Deore-Scheibenbremsen. Funktional sind die Günstig-Stopper auf der Höhe. Bei den Bikes jenseits der 4000-Euro-Marke hätten wir uns allerdings etwas mehr Glanz erwartet.
  • Dank verstellbarer Kettenstrebenlänge ist das Rotwild auch mit 27,5-Plus-Reifen und 29-Zoll fahrbar. Zusätzlich liegen Steuersatzschalen zur Lenkwinkel-Verstellung bei.
  • Der neue Stern am Teleskopstützen-Himmel: Die Bikeyoke Revive am Propain überzeugt mit super Hebel, 160 Millimetern Verstell­bereich, kinderleichter Entlüftung, wenig Spiel und edlem Look.
  • Das Propain besitzt ein Carbon-Schutzblech, dennoch ist der Dämpfer starkem Dreckbeschuss ausgesetzt. Die tiefe, verschachtelte Position macht zudem die Verstellknöpfe schwer zugänglich. Der Plattform-Hebel ist in Fahrposition nicht vernünftig zu erreichen.
  • Ungewöhnlich: Saracen kombiniert einen Carbon Hinterbau mit einem Alu-Hauptrahmen. Mit 2988 Gramm rangiert das Rahmengewicht dennoch nur im hinteren Mittelfeld.
  • Trek und Simplon verbauen einen Lenkanschlagsbegrenzer im Steuersatz. Das schützt das Oberrohr vor Kollision mit Lenker oder Brems- und Schalthebeln.
  • Die Plus-Bikes kommen alle mit 2,8er-Reifen, auch die Felgen fallen breit aus. Cube und Radon setzen auf 40 Millimeter Innenbreite, Scott und Silverback auf 35.