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All Mountain

Fullys um 1250 Euro

Matthias Dreuw am 09.08.2005

1200 Euro gilt als die unterste Preisgrenze für ein Fully. Bekommt man dafür bereits ausgereifte Bikes? 18 Günstig-Fullys müssen in diesem Megatest Farbe bekennen.

Es ist ein Kampf, den die Bike-Hersteller jedes Jahr aufs Neue austragen. In den Marketing-Abteilungen wird entschieden, was an einem Einsteiger-Fully für 1200 Euro dran sein darf. Knallhart wird um Federgabeln, Reifen, Schaltungen und Rahmen gestritten, denn die Konkurrenz ist stark und schnürt vielleicht das bessere Paket. Außerdem bekommt man für gleiches Geld ein Top-Hardtail. Also lieber eine bessere Gabel und günstige Komponenten, oder doch eher gute Reifen und hochwertige Schaltungen verbauen? Eine schwere Entscheidung. In unserem Test zeigen wir, dass es auch an der untersten Preisgrenze gute Fullys gibt. Und die müssen sich auch vor einem Top-Hardtail nicht verstecken.

DAS TESTFELD
Wir haben 18 Hersteller gebeten, uns ein Fully im Preisbereich von 1049 bis 1250 Euro für unseren Megatest zur Verfügung zu stellen. Hauptsächlich Allrounder mit 100 Millimeter Federweg zeigen, was sie können. Ausnahmen sind Wheelers „Falcon 40“ und das Cust-Tec „Superlight FS”, die eher auf die Rennstrecke gehören. Das Red Bull „Steffee FR 400“ und Ghosts „ASX 5100“ decken die Enduro-Sparte ab. Genau diese Bikes und das Fuji „Diamond Comp“ zeigen spezielle Merkmale, die in dieser grenzwertigen Preisklasse besonders häufig sind.

Diese Bikes finden Sie im Test:
Arrow TXC Sport, Canyon Nerve XC 4, Chaka Hakala, Cube XMS, Cust-Tec Superlight FX, Drössiger CR05, Fat FXC 04, Fatmodul XC01, Fuji Diamond Comp, Ghost ASC 5100, GT I-DXC 4.0, Hai Scream, Merida Mission Speed, Poison Arsen, Radon QLT Comp, Red Bull Stiffee FR 400, Specialized FSR XC, Wheeler Falcon 40

Matthias Dreuw am 09.08.2005