Trailbikes im TestWo ist das Limit?

Peter Nilges

 · 18.01.2022

Trailbikes im Test: Wo ist das Limit?Foto: Wolfgang Watzke
Trailbikes im Test: Wo ist das Limit?

Trailbikes bieten das fast perfekte Gleichgewicht aus Uphill- und Downhill-Qualität – und damit ein riesiges Einsatzgebiet. Sechs Modelle bis 3200 Euro im Test.

Trailbikes bieten das nahezu perfekte Gleichgewicht aus Uphill- und Downhill-Qualitäten. Damit eröffnet sich ein nahezu grenzenloses Einsatzgebiet. Zumindest auf dem Papier. Wir haben aktuelle Fullys von Canyon, Cube, Focus, Giant, Müsing und Radon in der Preisklasse 2900–3200 Euro verglichen – alle mit 120 bis 140 Millimetern Federweg. Welches der sechs Modelle in unserem Test besitzt den weitesten Horizont – und bringt uns weiter?

Denn: Der Wirkungsgrad des menschlichen Körpers selbst ist desaströs. Laut einer wissenschaftlichen Studie bringen wir gerade mal 21 bis 24 Prozent der gefutterten Energie mechanisch aufs Pedal. Der Rest? Verpufft als Wärme wie Heizungsluft durchs offene Fenster. Angesichts dieser Bilanz ist es kein Wunder, dass in uns schnell der Wunsch nach einer Aufstiegshilfe keimt.

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Doch die muss keinen eigenen Motor haben. Selbst mit seiner eigentlich so miserablen Ausgangslage ist der Mensch zu Großem fähig – der genialen Fahrmaschine Fahrrad sei Dank. 18000 Höhenmeter in 24 Stunden erkurbeln oder 296 km/h mit eigener Muskelkraft im Windschatten eines Dragsters treten – solche Leistungen relativieren die magere Energiebilanz. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass das Material stimmt. Und genau an diesem Punkt setzt unser Testfeld an.

  Allrounder oder Spezialist? Trotz einheitlichen Federwegs gehen selbst in der Trailbike-Klasse die Charaktere der Bikes stark auseinander.Foto: Wolfgang Watzke
Allrounder oder Spezialist? Trotz einheitlichen Federwegs gehen selbst in der Trailbike-Klasse die Charaktere der Bikes stark auseinander.

Mit sechs Fullys aus der Trailbike-Kategorie sind ausschließlich Kandidaten vertreten, die zumindest auf dem Papier kaum Grenzen kennen. Bikes, die nahezu jedem Gelände trotzen und von der Hausrunde über anspruchsvolle Abfahrten in den Alpen bis hin zum gelegentlichen Marathon-Einsatz sämtliche Spielarten unseres Sports abdecken. Mit 120 bis 140 Millimetern Federweg liegen sie in der goldenen Mitte und fahren genauso gerne bergauf wie bergab.

Also Bikes für Menschen, die sich nicht entscheiden können? Könnte man jetzt behaupten. Oder aber für Biker, die sich in ihrem Bewegungsradius auf keinen Fall beschränken lassen wollen. Mit einer nahezu ausgewogenen Gewichtung der Uphill- und Downhill-Qualitäten tragen wir diesem Alleskönneranspruch auch in unserem Punktesystem Rechnung. Maximal 105 Punkte bergauf und 115 Punkte bergab sind in der Praxiswertung zu holen.

Den kompletten Vergleichstest der sechs Trailbikes aus BIKE 01/2022 können Sie bequem unter dem Artikel als PDF herunterladen. Der Testbericht kostet 1,99 Euro.

Warum nicht kostenlos? Weil Qualitätsjournalismus einen Preis hat. Dafür garantieren wir Unabhängigkeit und Objektivität. Das betrifft ganz besonders die Tests in BIKE. Die lassen wir uns nicht bezahlen, sondern das Gegenteil ist der Fall: Wir lassen sie uns etwas kosten, und zwar Zigtausende Euro jedes Jahr.

Das Foto-Shooting fand bereits im September rund um den Reschensee statt. Getestet wurde auf unseren Hometrails mit Unterstützung vom Deutschen Enduro-Meister Christian Textor.
Foto: Wolfgang Watzke

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