Trailbikes

Scott Spark 945 im Test

Ludwig Döhl

 · 04.12.2017

Scott Spark 945 im TestFoto: Georg Grieshaber

Wer sich für ein Scott Spark interessiert, muss sich im Klaren sein, welche Laufradgröße für ihn die richtige ist. Denn die Schweizer bieten ihr Trailbike sowohl als 29er, 27,5er oder Plusbike an.

Uns schickte man den 29er mit etwas über 120 Millimeter Federweg zum Test. Schon beim ersten Aufsitzen macht das Spark dem Fahrer klar, dass er ein echtes Sportgerät unter seinem Hintern hat. Aber nicht nur die sportliche Sitzposition verleitet bergauf zum Gas geben. Per Lenker-Lockout lässt sich das Heck des Spark im Anstieg komplett blockieren. Der Einfach-Antrieb passt zum sportlichen Image. Trotz des relativ hohe Gewichts von fahrfertigen 13,9 Kilo gehörte das Spark bergauf zu den Lieblingen der Testcrew. Bergab überrollen die großen 29er-Laufräder jedes Wurzelfeld. Die breiten 2,35er-Reifen machen die Fahrt gen Tal komfortabel, könnten aber etwas mehr Grip vertragen. Fast schon verspielt wechselt das Spark in den engen Kurven die Richtung. Das Fahrwerk arbeitet extrem sensibel, sportliche Fahrer vermissen jedoch etwas Druckstufe für bessere Rückmeldung vom Trail. Im Gegensatz zu den anderen Fox-Fahrwerken ist der mittlere Dämpfermodus mit seiner straffen Abstimmung keine Option für die Abfahrt.


Fazit: Ausgewogenes Trailbike. Sowohl bergauf, als auch bergab sehr potent. So muss man auf Touren kaum Kompromisse eingehen.


Die Alternative: Für 300 Euro weniger gibt es das Spark 950 mit gleichem Rahmen und günstigerer Shimano 2x11-Ausstattung. Das Gewicht steigt.

  Scott Spark 945 – Kennlinien: Die Kennlinen des Scott liegen fast synchron übereinander, was das Fahrwerk im Trail sehr harmonisch macht. Foto: BIKE Magazin
Scott Spark 945 – Kennlinien: Die Kennlinen des Scott liegen fast synchron übereinander, was das Fahrwerk im Trail sehr harmonisch macht. 
  Scott Spark 945Foto: BIKE Magazin
Scott Spark 945
  Scott Spark 945Foto: BIKE Magazin
Scott Spark 945


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