Merida One-TwentyNeuer Rahmen für das Touren-Bike

Ludwig Döhl

 · 22.07.2018

Merida One-Twenty: neuer Rahmen für das Touren-BikeFoto: Daniel Geiger
Merida One-Twenty: neuer Rahmen für das Touren-Bike

Merida macht aus seinem One-Twenty ein echtes Trailbike. Große Laufräder, flacher Lenkwinkel und eine längere 130-Millimeter-Gabel sollen den Fahrspaß des MTB-Fullys für 2019 deutlich erhöhen.

Das Merida One-Twenty ist das bestverkaufte MTB-Fully im Stall des taiwanesischen Fahrradherstellers. Weil die Produktmanager bei Merida gemerkt haben, wie sich die Anforderungen an Tourenbikes in den letzten Jahren veränderten, haben sie ihrem Bestseller einen neuen Rahmen spendiert.

Bestseller mit längerer Federgabel für mehr Trailspaß

Das Bike soll sich ab jetzt nicht nur besonders gut auf Touren sondern auch auf gemäßigten Singletrails schlagen. Das neue One-Twenty wird auch in Zukunft 120 Millimeter Federweg am Heck generieren. Allerdings soll eine 130-Millimeter-Gabel den Lenkwinkel etwas abflachen und so die Fahreigenschaften auf dem Singletrail deutlich verbessern.

Verlagssonderveröffentlichung

Leichter Carbon-Rahmen und große Laufräder

Wie bei allen Fullys setzt Merida auch beim One-Twenty auf den sogenannten Float-Link-Hinterbau mit schwimmend gelagertem Dämpfer. Das Bike wird in allen Rahmengrößen mit 29er-Laufrädern ausgeliefert. Bei den Größen S und M hat der Kunde zudem die Wahl, stattdessen auch kleinere 27,5-Zoll-Laufräder zu ordern.

Der Vollcarbon-Rahmen soll ohne Dämpfer 2100 Gramm wiegen. Die Carbonrahmen mit Alu-Hinterbau und die kompletten Alurahmen werden deutlich schwerer sein. Das von uns gefahrene Testbike wog laut Hersteller 12,5 Kilo und soll, wie alle neuen One-Twenty-Modelle, ab Ende März 2019 im Laden erhältlich sein.

  Das Merdia One-Twenty bekommt für 2019 einen komplett neuen Rahmen. Von ihm wird es drei unterschiedliche Versionen geben: voll aus Carbon, als Carbon-Hauptrahmen mit Alu-Hinterbau und eine komplette Aluminum-Variante.Foto: Daniel Geiger
Das Merdia One-Twenty bekommt für 2019 einen komplett neuen Rahmen. Von ihm wird es drei unterschiedliche Versionen geben: voll aus Carbon, als Carbon-Hauptrahmen mit Alu-Hinterbau und eine komplette Aluminum-Variante.
  Wie bei allen Fullys setzt Merida auch beim neue One-Twenty auf den Float-Link-Hinterbau. Foto: Daniel Geiger
Wie bei allen Fullys setzt Merida auch beim neue One-Twenty auf den Float-Link-Hinterbau. 
  Bei Größe M passt nur eine kleine Flasche ins Rahmendreieck. Dafür sorgt das heruntergezogene Oberrohr für viel Beinfreiheit im Stand.Foto: Daniel Geiger
Bei Größe M passt nur eine kleine Flasche ins Rahmendreieck. Dafür sorgt das heruntergezogene Oberrohr für viel Beinfreiheit im Stand.
  Kettenstreben und Unterrohr sind ab Werk mit stabilen Plastikschonern geschützt.Foto: Daniel Geiger
Kettenstreben und Unterrohr sind ab Werk mit stabilen Plastikschonern geschützt.
  Die Geometrie des Merida One-Twenty orientiert sich an dem, was auf dem Markt üblich ist. Mit einem kurzen Vorbau fällt die Sitzposition dabei komfortabler aus als bei anderen Herstellern.Foto: Hersteller
Die Geometrie des Merida One-Twenty orientiert sich an dem, was auf dem Markt üblich ist. Mit einem kurzen Vorbau fällt die Sitzposition dabei komfortabler aus als bei anderen Herstellern.
  Ein erster Fahreindruck: Das Testbike für unsere erste kleine Runde war trotz Carbonrahmen kein absolutes Leichtgewicht. Merida gibt für das Bike 12,5 Kilo Gesamtgewicht an. Das ist im Antritt zu spüren, bergauf sind andere Bikes spritziger. Foto: Daniel Geiger
Ein erster Fahreindruck: Das Testbike für unsere erste kleine Runde war trotz Carbonrahmen kein absolutes Leichtgewicht. Merida gibt für das Bike 12,5 Kilo Gesamtgewicht an. Das ist im Antritt zu spüren, bergauf sind andere Bikes spritziger. 
  Bergab verleitet die 2019er-Geometrie des Merida One-Twenty dazu, ordentlich Gas zu geben. Trotz der 29er-Laufräder ist das Handling angenehm und nicht zu träge. Der Hinterbau wippt beim Treten leicht, kann jedoch mit dem Einlegen der Plattform-Dämpfung ruhig gestellt werden.Foto: Daniel Geiger
Bergab verleitet die 2019er-Geometrie des Merida One-Twenty dazu, ordentlich Gas zu geben. Trotz der 29er-Laufräder ist das Handling angenehm und nicht zu träge. Der Hinterbau wippt beim Treten leicht, kann jedoch mit dem Einlegen der Plattform-Dämpfung ruhig gestellt werden.

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