Giant Trance 3 im Test

Ludwig Döhl

 · 26.11.2016

Giant Trance 3 im TestFoto: Georg Grieshaber
Giant Trance 3 im Test

Giant schickt uns den leichtesten Rahmen des Testfelds. Schwere Laufräder und Anbauteile und eine Gabel mit etwas mehr Federweg hieven das Gewicht dennoch auf 13,5 Kilo.

Ausstattungstechnisch müssen sich die Asiaten der deutschen Konkurrenz, welche überwiegend aber 200 Euro teurer ist, geschlagen geben. Die montierte Shimano-Deore-Gruppe markiert das untere Ende des Niveaus. Sei’s drum, die Gänge wechselt sie zuverlässig, nur die Bremse könnte etwas mehr Power vertragen. Am Hinterrad arbeitet das Trance mit einem ähnlichen Adapter wie Canyon, um einen Schnellspanner zu verbauen, die Nachrüstoption für eine Steckachse bleibt erhalten. Bergauf fehlte uns eine Plattform am Dämpfer, um den Hinterbau zu beruhigen. Das komplette Fahrwerk verfügt über wenig Druckstufe, ist dadurch sehr komfortabel, sportlichen Fahrern fehlt es an Rückmeldung. Tipp: Tauschen Sie den schmalen Lenker und die Setback-Sattelstütze für eine sportlichere Position auf dem Bike.

Verlagssonderveröffentlichung


Fazit: 200 Euro billiger und dadurch aber schwächer als der Rest. Der Rahmen des Trance gefällt gut, die Ausstattung ist unterdurchschnittlich.


Die Alternative: Unter dem Markennamen Liv konstruiert und vertreibt Giant damenspezifische Räder. Das Liv Intrigue hat für 1799,90 Euro dieselbe Ausstattung, dafür aber eine auf die Bedürfnisse der Frauen angepasste Geometrie.

  – Giant: Als einziges Bike im Testfeld fehlt dem Giant eine Dämpferplattform. Zudem sammelt sich in der Mulde unter dem Dämpfer Dreck an.Foto: Georg Grieshaber
– Giant: Als einziges Bike im Testfeld fehlt dem Giant eine Dämpferplattform. Zudem sammelt sich in der Mulde unter dem Dämpfer Dreck an.
  + / – Canyon, Giant: Beide bauen ihren auf Steckachse ausgelegten Rahmen mit einem Adapter auf Schnell­spanner um. Das Zurückrüsten auf eine X12-Achse bleibt möglich.Foto: Georg Grieshaber
+ / – Canyon, Giant: Beide bauen ihren auf Steckachse ausgelegten Rahmen mit einem Adapter auf Schnell­spanner um. Das Zurückrüsten auf eine X12-Achse bleibt möglich.
  Test 2016 – Trailbikes: Giant Trance 3Foto: BIKE Magazin
Test 2016 – Trailbikes: Giant Trance 3
  Die Kennlinien des Trance verlaufen absolut harmonisch. Der Hinterbau hat mit über 140 mm sogar deutlich mehr Reserven als der Rest des Feldes.Foto: BIKE Magazin
Die Kennlinien des Trance verlaufen absolut harmonisch. Der Hinterbau hat mit über 140 mm sogar deutlich mehr Reserven als der Rest des Feldes.
  Test 2016 – Trailbikes: Giant Trance 3Foto: BIKE Magazin
Test 2016 – Trailbikes: Giant Trance 3

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