Trailbikes

Ein Bike, drei Akkus: die Bulls E-Stream-Serie

Tim Folchert

 · 18.08.2021

Ein Bike, drei Akkus: die Bulls E-Stream-SerieFoto: Bulls
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Bis zu 925 Wattstunden! Mit der E-Stream-Serie startet Bulls die große Reichweiten-Offensive. Ein Trend, der die Saison 2022 prägen wird.

Ein leichtes E-MTB für die Hometrails ist optimal. Auch wenn die Reichweite unter dem kleinen Akku leidet. Doch auf einer Tour zählt genau das. Reichweite! Braucht man also zwei E-Mountainbikes, um Spaß auf den Hometrails zu haben und lange Touren zu fahren? Nachdem schon Norco ein flexibles Akku-Konzept für 2022 vorgestellt hat, zieht Bulls nach. 555, 720 oder 925 Wattstunden passen in die E-Bikes der E-Stream-Serie. Ein Bike für alles. So kann jeder Biker die richtige Kapazität für sein persönliches Anforderungsprofil wählen. Wer es sich leisten mag, kann sogar für das anstehende Tagesprogramm die optimale Kapazität in den Rahmen klicken. FIT-System nennt sich das Akku-Wechsel-System von Bulls.

  Der große 925 Wattstunden-Akku ragt zwei Zentimeter hervor, passt aber ohne Anpassungen in den Alu-Rahmen des Bulls E-Stream.Foto: Bulls
Der große 925 Wattstunden-Akku ragt zwei Zentimeter hervor, passt aber ohne Anpassungen in den Alu-Rahmen des Bulls E-Stream.
  Durch das FIT-System sind alle Akkus mit dem Brose-Motor kompatibel.Foto: Bulls
Durch das FIT-System sind alle Akkus mit dem Brose-Motor kompatibel.

Drei Akku-Größen stehen zur Auswahl

Zwei Display-Varianten gehören zu diesem FIT-System. Entweder ein dezenter Screen direkt am Remote-Hebel oder ein farbiges 3,5 Zoll-Display im Zentrum des Cockpits mit allen nötigen Fahrdaten. Gekoppelt ist das FIT-System mit Broses DriveS-Motor. 29-Zoll-Laufräder und 150 Millimeter Federweg sollen in jedem Terrain Sicherheit bringen. Fünf Ausstattungslinien bietet Bulls vom E-Stream an. Allen gemein ist der Alu-Rahmen und das FIT-Akkuwechsel-System. Beim Händler kann man jeweils aus den drei Akku-Größen wählen.

  Im soliden Alu-Rahmen des E-Stream EVO AM4 steckt ein Fox-Fahrwerk. Eine Trinkflasche passt ins Rahmendreieck.Foto: Bulls
Im soliden Alu-Rahmen des E-Stream EVO AM4 steckt ein Fox-Fahrwerk. Eine Trinkflasche passt ins Rahmendreieck.
  Via Monkey-Link-Aufnahme lässt sich Zusatz-Beleuchtung ganz leicht an den Hauptakku anschließen.Foto: Bulls
Via Monkey-Link-Aufnahme lässt sich Zusatz-Beleuchtung ganz leicht an den Hauptakku anschließen.

Via Monkey-Link an Sattelklemme und Vorbau soll das Anbringen von Rücklicht und Scheinwerfer ganz einfach sein. Ein Zusatzakku ist nicht nötig, denn die Beleuchtung wird vom Hauptakku gespeist. Los geht die E-Stream-Serie bei 4799 Euro. Das Topmodell mit dem größtem Akku kostet 8199 Euro. Außerdem gibt es eine TR-Variante mit 120 Millimetern Hub und kleineren 27,5-Zoll-Laufrädern, ein Hardtail und frauenspezifische E-MTB-Modelle.

Bulls Sonic Evo: Edel-E-MTB für 13000 Euro

  Sonderedition: Mit Intend-Fahrwerk und Funkschaltung ist die Topversion des Sonic Evo ausgestattet.Foto: Bulls
Sonderedition: Mit Intend-Fahrwerk und Funkschaltung ist die Topversion des Sonic Evo ausgestattet.

Das Sonic Evo EN-SL Daytona ist eine Sonderversion des Bulls Sonic Evo. Es kommt mit edelsten Komponenten des Fahrwerksspezialisten Intend aus Freiburg. Geschaltet wird mit Srams XX1 AXS per Funk. Leichte Carbon-Laufräder und die Funk-Sattelstütze Reverb AXS sorgen für ein cleanes Cockpit und runden die Deluxe-Austattung ab. Das Sonic Evo mit all den edlen Parts hat seinen Preis. 12999 Euro werden für das Bulls Sonic Evo EN-SL Daytona fällig.

Per Monkey-Link lässt sich eine Lampe nachrüsten, die über den Bike-Akku versorgt wird. Das Rücklicht findet Platz an der Sattelklemme.Foto: Bulls
Per Monkey-Link lässt sich eine Lampe nachrüsten, die über den Bike-Akku versorgt wird. Das Rücklicht findet Platz an der Sattelklemme.
Aufgeräumt: Durch die Funkschaltung und Elektro-Sattelstütze ist das Cockpit aufgeräumt.Foto: Bulls
Aufgeräumt: Durch die Funkschaltung und Elektro-Sattelstütze ist das Cockpit aufgeräumt.
Drahtlos: Srams XX1 AXS wird über Funk angesteuert. Die Akkus müssen separat geladen werden.Foto: Bulls
Drahtlos: Srams XX1 AXS wird über Funk angesteuert. Die Akkus müssen separat geladen werden.
Shimano: Im Sonic Daytona steckt Shimanos EP8 Motor.Foto: Bulls
Shimano: Im Sonic Daytona steckt Shimanos EP8 Motor.
Leichtgewicht: Die Carbon-Laufräder von E-Thirteen sollen das Gewicht drücken.Foto: Bulls
Leichtgewicht: Die Carbon-Laufräder von E-Thirteen sollen das Gewicht drücken.
Auf dem Oberrohr prangt der Name der Edelausstattung.Foto: Bulls
Auf dem Oberrohr prangt der Name der Edelausstattung.
Per Monkey-Link lässt sich eine Lampe nachrüsten, die über den Bike-Akku versorgt wird. Das Rücklicht findet Platz an der Sattelklemme.Foto: Bulls
Per Monkey-Link lässt sich eine Lampe nachrüsten, die über den Bike-Akku versorgt wird. Das Rücklicht findet Platz an der Sattelklemme.
Aufgeräumt: Durch die Funkschaltung und Elektro-Sattelstütze ist das Cockpit aufgeräumt.Foto: Bulls
Aufgeräumt: Durch die Funkschaltung und Elektro-Sattelstütze ist das Cockpit aufgeräumt.
Aufgeräumt: Durch die Funkschaltung und Elektro-Sattelstütze ist das Cockpit aufgeräumt.
Drahtlos: Srams XX1 AXS wird über Funk angesteuert. Die Akkus müssen separat geladen werden.
Shimano: Im Sonic Daytona steckt Shimanos EP8 Motor.
Leichtgewicht: Die Carbon-Laufräder von E-Thirteen sollen das Gewicht drücken.
Auf dem Oberrohr prangt der Name der Edelausstattung.
Per Monkey-Link lässt sich eine Lampe nachrüsten, die über den Bike-Akku versorgt wird. Das Rücklicht findet Platz an der Sattelklemme.

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