Cube Stereo 120 HPC SLT im Test

Florentin Vesenbeckh

 · 22.01.2018

Cube Stereo 120 HPC SLT im TestFoto: Wolfgang Watzke
Cube Stereo 120 HPC SLT im Test

Mehr Touren-Bike als Trail-Maschine: Mit diesen Worten hat Cube uns das 2018er-Modell des Cube Stereo 120 für den Test übergeben.

Und ja: Das Cube Stereo 120 HPC scheut weder steile Anstiege noch ausgedehnte Touren. Die Sitzposition ist angenehm, das Gewicht mit 12,3 Kilo angemessen und die Ausstattung über jeden Zweifel erhaben. Den zweiten Teil der Cube-Ansage sehen wir schon optimistischer, denn verstecken muss sich das Stereo 120 auch auf dem Trail nicht. Ok, mit den schmalen 2,25er-Reifen und dem komfortablen Fahrwerk ist das Stereo nicht auf Vollgasabfahrten getrimmt. Dennoch überzeugt der Tourer mit Fahrspaß und Agilität. Der Hinterbau ist sehr feinfühlig und saugt die Wurzelteppiche auf den flacheren Trails in Rabenberg förmlich auf. In Kombination mit den überrollfreudigen 29er-Laufrädern bringt das viel Komfort im Gelände. Die hochwertigen Fox-Kashima-Federelemente lassen sich im Anstieg blockieren, im offenen Modus wippt der Hinterbau minimal. Das Tretlager liegt sehr tief, sodass die Pedale beim Treten über Wurzeln schon mal hängen bleiben. Der Sattel ist gewöhnungsbedürftig.

Verlagssonderveröffentlichung

Test-Fazit zum Cube Stereo 120

Komfortables Allround-Bike mit starker Ausstattung und sensiblem Fahrwerk. Perfekt für lange Touren und Ausritte in mittelschweres Gelände.

  Die Geometrie des Cube Stereo 120 in der 2018er-Version im Überblick.Foto: BIKE Magazin
Die Geometrie des Cube Stereo 120 in der 2018er-Version im Überblick.
  Cube Stereo 120 HPC SLT – Kennlinien: Harmonische Kenn­linien mit angenehmer Progression: Die hochwertigen Federelemente zahlen sich aus.Foto: BIKE Magazin
Cube Stereo 120 HPC SLT – Kennlinien: Harmonische Kenn­linien mit angenehmer Progression: Die hochwertigen Federelemente zahlen sich aus.
  So fährt sich das Cube Stereo 120 HPC in der Praxis.Foto: BIKE Magazin
So fährt sich das Cube Stereo 120 HPC in der Praxis.


Die Alternative: Wer schnell ist, kann noch das 2017er-Modell im Schlussverkauf ergattern. Bis auf die Laufräder war die Ausstattung ähnlich.


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