TrailbikesAlleskönner: 6 Trailbikes im harten Vergleich

Laurin Lehner

 · 02.12.2020

Alleskönner: 6 Trailbikes im harten VergleichFoto: Wolfgang Watzke
Inhalt von

Weil die Industrie Enduros zu Mini-Downhillern macht, wittern Trailbikes ihre Chance: Sie wollen die besten Allrounder sein: vortriebsstark, verspielt, sprungverliebt.

Keine andere Bike-Kategorie hat für so viele Fragezeichen in den Gesichtern der Tester gesorgt, wie diese. Vor dem Test, während des Tests und selbst jetzt noch, auf der Rückfahrt von Serfaus-Fiss-Ladis nach Hause. Sind Trailbikes die neuen Enduros? Können diese Bikes alles am besten? Zuerst diskutieren wir; am Ende streiten wir. Nach über zwei Stunden hitziger Debatten, in denen der eine den anderen unterbricht, reinredet, laut wird, belehrt, sind wir uns in einer Sache einig: Wo Trailbike draufsteht, ist nicht zwingend Trailbike drin!

Viele Jahre überließen wir Trailbikes den Kollegen unseres Schwestermagazins BIKE. Sie tes­teten die straffen Räder mit profilgeizenden Reifen, lobten leichtes Gewicht und Vortrieb, straften fehlende Flaschenhalter ab und zu kurze Vorbauten. Wir dagegen nahmen lieber die Allzweckwaffe Enduro ins Visier. Nur hin und wieder widmeten wir uns Ausnahme-Trailbikes, wie z. B. dem Rocky Mountain Thunderbolt BC-Edition (2016). Denn manche dieser Bikes besaßen eine verspielte Geo. So konnte man mit den straffen Bikes über den Trail glühen und sich bei Wurzeln in die Luft schießen wie mit einem Slopestyler.

  Vier Tester fuhren die Räder auf der Singletrail-Abfahrt Supernatural im Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis mit engen Kurven, Geländesprüngen, Anliegern. Wie viele Enduro-Gene in den Trailbikes stecken, testeten wir auf dem zornigen Downhill-Track Hill Bill mit Wurzeln, Stufen, Drops. Auf den gewellten Trails an der Isar musste die Bike-Gattung zeigen, wofür sie eigentlich konzipiert ist: spritziges Trailsurfen, blitzartige Beschleunigung, Spielereien und Rumgejibbe.Foto: Wolfgang Watzke
Vier Tester fuhren die Räder auf der Singletrail-Abfahrt Supernatural im Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis mit engen Kurven, Geländesprüngen, Anliegern. Wie viele Enduro-Gene in den Trailbikes stecken, testeten wir auf dem zornigen Downhill-Track Hill Bill mit Wurzeln, Stufen, Drops. Auf den gewellten Trails an der Isar musste die Bike-Gattung zeigen, wofür sie eigentlich konzipiert ist: spritziges Trailsurfen, blitzartige Beschleunigung, Spielereien und Rumgejibbe.

Das war damals. Mittlerweile hat sich viel getan: Enduros sind zu Abfahrtsmaschinen geworden und verloren den Nimbus der Alleskönner-Bikes, weil zu schwer, zu bullig, zu gummikuhig. Die Enduros rückten hoch zu den Downhillern, und es entstand eine Lücke.

Die sollen jetzt die Trailbikes schließen, die neuen Trailbikes. Sie wollen alles können – Trail-Runde, Berg-Tour, alpine Downhills, ja selbst Bikepark-Einsätze. Dafür reichen ihnen 130–140 Millimeter Hub. Im Idealfall sind sie flink, wendig und potent genug, keine Abfahrt auszulassen. „Ich bin über Jahre mit dem falschen Bike auf meiner Hausrunde gefahren“, schrieb uns Leser Christian Herbststreit und berichtete, wie viel mehr Spaß er mit dem Trailbike habe. Doch was ist eigentlich ein Trailbike? Das scheinen nicht einmal die Hersteller zu wissen. Jeder definiert die Bike-Gattung ganz unterschiedlich. In unserem letzten Trailbike-Test schickte uns Pole ein fahrfertiges Rad mit 15,5 Kilo, Transition sogar eins mit über 16 Kilo. „Ein Highend-Trailbike darf nicht mehr als 13 Kilo wiegen“, behauptet Bike-Konstrukteur Bodo Probst, der schon viele leichte, dennoch aber potente Bikes zeichnete. Glaubt man ihm, waren Trailbikes schon mal besser. Während das

Durchschnittsgewicht in unserem Trailbike-Test 3/17 bei 13 Kilo lag, sind wir bei diesem Test bei fast 13,5 Kilo. Und das bei Modellen bis zu 7200 Euro. Das liegt zum großen Teil an der Ausstattung. Anders als damals, spezifizieren die Hersteller ihre Bikes nun mit 29-Zoll-Laufrädern und dicken Enduro-Reifen. Das drückt natürlich auf die Waage; 27,5er-Modelle sind rar geworden.

Den Vergleichstest von sechs aggressiven Trailbikes aus FREERIDE 3/2020 können Sie bequem unter dem Artikel als PDF herunterladen. Der Test kostet 1,99 Euro.

Warum nicht kostenlos? Weil Qualitätsjournalismus einen Preis hat. Dafür garantieren wir Unabhängigkeit und Objektivität. Das betrifft ganz besonders die Tests in FREERIDE. Die lassen wir uns nicht bezahlen, sondern das Gegenteil ist der Fall: Wir lassen sie uns etwas kosten, und zwar Zigtausende Euro jedes Jahr.

  • Cannondale Habit Carbon 2
  • Kona Process 134 CR/DL
  • Norco Optic C2
  • Santa Cruz 5010 CC
  • Specialized Stumpjumper Comp
  • YT Izzo Pro Race
YT Izzo Pro Race: Der Magnetflaschenhalter von Fidlock kommt dezent daher, die Teleskopstütze besitzt wenig Hub (125 mm). Der Rahmen ist elegant. „Der Einschlagbegrenzer des Lenkers war konstruktionsbedingt notwendig“, sagt Erbauer Willared. Per Flipchip kann man Sitz- und Lenkwinkel um 0,5° steiler stellen. Der Umbau funktioniert problemlos.Foto: Wolfgang Watzke
YT Izzo Pro Race: Der Magnetflaschenhalter von Fidlock kommt dezent daher, die Teleskopstütze besitzt wenig Hub (125 mm). Der Rahmen ist elegant. „Der Einschlagbegrenzer des Lenkers war konstruktionsbedingt notwendig“, sagt Erbauer Willared. Per Flipchip kann man Sitz- und Lenkwinkel um 0,5° steiler stellen. Der Umbau funktioniert problemlos.
Schnell in Kurven schießen, noch schneller wieder raus – das sollen Trailbikes können. Wie hier auf dem Natur-Trail Supernatural in Serfaus-Fiss-Ladis.Foto: Wolfgang Watzke
Schnell in Kurven schießen, noch schneller wieder raus – das sollen Trailbikes können. Wie hier auf dem Natur-Trail Supernatural in Serfaus-Fiss-Ladis.
Praxistest – so testen wir: Vier Tester fuhren die Räder auf der Singletrail-Abfahrt Supernatural im Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis mit engen Kurven, Geländesprüngen, Anliegern. Wie viele Enduro-Gene in den Trailbikes stecken, testeten wir auf dem zornigen Downhill-Track Hill Bill mit Wurzeln, Stufen, Drops. Auf den gewellten Trails an der Isar musste die Bike-Gattung zeigen, wofür sie eigentlich konzipiert ist: spritziges Trailsurfen, blitzartige Beschleunigung, Spielereien und Rumgejibbe.Foto: Wolfgang Watzke
Praxistest – so testen wir: Vier Tester fuhren die Räder auf der Singletrail-Abfahrt Supernatural im Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis mit engen Kurven, Geländesprüngen, Anliegern. Wie viele Enduro-Gene in den Trailbikes stecken, testeten wir auf dem zornigen Downhill-Track Hill Bill mit Wurzeln, Stufen, Drops. Auf den gewellten Trails an der Isar musste die Bike-Gattung zeigen, wofür sie eigentlich konzipiert ist: spritziges Trailsurfen, blitzartige Beschleunigung, Spielereien und Rumgejibbe.
Promi-Tester Korbi Engstler legt das Cannondale Habit zum Eurotable zur Seite und wird gleich feststellen, wie gut das Trailbike eine ruppige Landung verdaut.Foto: Wolfgang Watzke
Promi-Tester Korbi Engstler legt das Cannondale Habit zum Eurotable zur Seite und wird gleich feststellen, wie gut das Trailbike eine ruppige Landung verdaut.
Cannondale Habit Carbon 2: Das Habit fällt klein aus. Der Medium-Rahmen besitzt einen knappen Reach (430 mm), daher griffen wir zu Rahmengröße Large.Foto: Wolfgang Watzke
Cannondale Habit Carbon 2: Das Habit fällt klein aus. Der Medium-Rahmen besitzt einen knappen Reach (430 mm), daher griffen wir zu Rahmengröße Large.
Cannondale Habit Carbon 2: Bling Bling: Am schwarzen Kohlefaserrahmen stechen schicke Gold-Details ins Auge. Die Ketten­strebe ist schön kurz (433 mm) – ideal für Manual-
Einlagen. Der Super-Deluxe-Select-Dämpfer mit Ausgleichsbehälter sorgt im Downhill für Ruhe.Foto: Wolfgang Watzke
Cannondale Habit Carbon 2: Bling Bling: Am schwarzen Kohlefaserrahmen stechen schicke Gold-Details ins Auge. Die Ketten­strebe ist schön kurz (433 mm) – ideal für Manual- Einlagen. Der Super-Deluxe-Select-Dämpfer mit Ausgleichsbehälter sorgt im Downhill für Ruhe.
Kona Process 134 CR/DL: 134 Millimeter presst die dicke Wippe aus dem Hinterbau. Ob es ein Trailbike ist oder Enduro – der Hersteller will sich nicht festlegen.Foto: Wolfgang Watzke
Kona Process 134 CR/DL: 134 Millimeter presst die dicke Wippe aus dem Hinterbau. Ob es ein Trailbike ist oder Enduro – der Hersteller will sich nicht festlegen.
Kona Process 134 CR/DL: Die Process-Modelle besitzen mir ihrer Geo ein Alleinstellungsmerkmal. Das kurze Sitzrohr gibt dem Fahrer viel Spielraum. Die wuchtige Carbon-Wippe presst genug Komfort aus dem Heck, dass Enduro-Racerin Miranda Miller bei EWS-Rennen lieber zum 134er greift, statt zum Enduro Process 153.Foto: Wolfgang Watzke
Kona Process 134 CR/DL: Die Process-Modelle besitzen mir ihrer Geo ein Alleinstellungsmerkmal. Das kurze Sitzrohr gibt dem Fahrer viel Spielraum. Die wuchtige Carbon-Wippe presst genug Komfort aus dem Heck, dass Enduro-Racerin Miranda Miller bei EWS-Rennen lieber zum 134er greift, statt zum Enduro Process 153.
Norco Optic C2: Schön, oder zu grell? Ein Bike in Neonfarbe geht nicht so schnell verloren. Das Top-Modell C1 gibt’s in kräftigem Lila.Foto: Wolfgang Watzke
Norco Optic C2: Schön, oder zu grell? Ein Bike in Neonfarbe geht nicht so schnell verloren. Das Top-Modell C1 gibt’s in kräftigem Lila.
Norco Optic C2: Fährt sich ein bisschen, wie es aussieht: sexy, aber auch wuchtig. Das Optic hat uns Freude bereitet, vor allem in der Abfahrt. Es besitzt den flachsten Lenkwinkel (64,8°), den steilsten Sitzwinkel mit dem YT Izzo zusammen (77°) und den geringsten BB-Drop (-41 Millimeter).Foto: Wolfgang Watzke
Norco Optic C2: Fährt sich ein bisschen, wie es aussieht: sexy, aber auch wuchtig. Das Optic hat uns Freude bereitet, vor allem in der Abfahrt. Es besitzt den flachsten Lenkwinkel (64,8°), den steilsten Sitzwinkel mit dem YT Izzo zusammen (77°) und den geringsten BB-Drop (-41 Millimeter).
Santa Cruz 5010 CC: Da gab es keine Diskussionen: Santa Cruz baut richtig schicke Bikes. Oder wie seht Ihr das?Foto: Wolfgang Watzke
Santa Cruz 5010 CC: Da gab es keine Diskussionen: Santa Cruz baut richtig schicke Bikes. Oder wie seht Ihr das?
Santa Cruz 5010 CC: Neu: Im neuen 2020er-Modell liegt der Dämpfer tief im Rahmen und besitzt jetzt die gleiche Plattform wie die restlichen Modelle. Auch im offenen Druckstufenmodus bleibt das Heck ruhig. Per Flipchip lässt sich die Geo leicht ändern.  Der Umbau ist eher friemelig und sollte in der Werkstatt durchgeführt werden.Foto: Wolfgang Watzke
Santa Cruz 5010 CC: Neu: Im neuen 2020er-Modell liegt der Dämpfer tief im Rahmen und besitzt jetzt die gleiche Plattform wie die restlichen Modelle. Auch im offenen Druckstufenmodus bleibt das Heck ruhig. Per Flipchip lässt sich die Geo leicht ändern. Der Umbau ist eher friemelig und sollte in der Werkstatt durchgeführt werden.
Specialized Stumpjumper Comp: Das Stumpjumper läuft bereits im dritten Modelljahr recht unverändert, doch bald soll ein neues Stumpy kommen, haben wir gehört.Foto: Wolfgang Watzke
Specialized Stumpjumper Comp: Das Stumpjumper läuft bereits im dritten Modelljahr recht unverändert, doch bald soll ein neues Stumpy kommen, haben wir gehört.
Specialized Stumpjumper Comp: Pfiffiges Detail: Das SWAT-Fach bietet Stauraum für Schläuche und Mini-Tool. Ideal für Rucksackverweigerer. Auch super: Die Dreistufen-Druckstufen-Plattform. Warum findet man die nur noch so selten? Der fehlende Ausgleichsbehälter am Fox-Float-Dämpfer hat uns keine Probleme bereitet. Die Reifen sind ein guter Kompromiss.Foto: Wolfgang Watzke
Specialized Stumpjumper Comp: Pfiffiges Detail: Das SWAT-Fach bietet Stauraum für Schläuche und Mini-Tool. Ideal für Rucksackverweigerer. Auch super: Die Dreistufen-Druckstufen-Plattform. Warum findet man die nur noch so selten? Der fehlende Ausgleichsbehälter am Fox-Float-Dämpfer hat uns keine Probleme bereitet. Die Reifen sind ein guter Kompromiss.
YT Izzo Pro Race: Klassischer Tabletop? Für Promi-Tester Korbi kein Problem. Einen Arm strecken, die andere Hand zum Bauchnabel – voilà! Mit dem leichten YT Izzo klappt das besonders gut.Foto: Wolfgang Watzke
YT Izzo Pro Race: Klassischer Tabletop? Für Promi-Tester Korbi kein Problem. Einen Arm strecken, die andere Hand zum Bauchnabel – voilà! Mit dem leichten YT Izzo klappt das besonders gut.
YT Izzo Pro Race: Das Izzo wirkt etwas filigran, soll aber laut Hersteller ähnlich stabil sein wie der große Bruder Jeffsy.Foto: Wolfgang Watzke
YT Izzo Pro Race: Das Izzo wirkt etwas filigran, soll aber laut Hersteller ähnlich stabil sein wie der große Bruder Jeffsy.
YT Izzo Pro Race: Der Magnetflaschenhalter von Fidlock kommt dezent daher, die Teleskopstütze besitzt wenig Hub (125 mm). Der Rahmen ist elegant. „Der Einschlagbegrenzer des Lenkers war konstruktionsbedingt notwendig“, sagt Erbauer Willared. Per Flipchip kann man Sitz- und Lenkwinkel um 0,5° steiler stellen. Der Umbau funktioniert problemlos.Foto: Wolfgang Watzke
YT Izzo Pro Race: Der Magnetflaschenhalter von Fidlock kommt dezent daher, die Teleskopstütze besitzt wenig Hub (125 mm). Der Rahmen ist elegant. „Der Einschlagbegrenzer des Lenkers war konstruktionsbedingt notwendig“, sagt Erbauer Willared. Per Flipchip kann man Sitz- und Lenkwinkel um 0,5° steiler stellen. Der Umbau funktioniert problemlos.
Schnell in Kurven schießen, noch schneller wieder raus – das sollen Trailbikes können. Wie hier auf dem Natur-Trail Supernatural in Serfaus-Fiss-Ladis.Foto: Wolfgang Watzke
Schnell in Kurven schießen, noch schneller wieder raus – das sollen Trailbikes können. Wie hier auf dem Natur-Trail Supernatural in Serfaus-Fiss-Ladis.
Schnell in Kurven schießen, noch schneller wieder raus – das sollen Trailbikes können. Wie hier auf dem Natur-Trail Supernatural in Serfaus-Fiss-Ladis.
Praxistest – so testen wir: Vier Tester fuhren die Räder auf der Singletrail-Abfahrt Supernatural im Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis mit engen Kurven, Geländesprüngen, Anliegern. Wie viele Enduro-Gene in den Trailbikes stecken, testeten wir auf dem zornigen Downhill-Track Hill Bill mit Wurzeln, Stufen, Drops. Auf den gewellten Trails an der Isar musste die Bike-Gattung zeigen, wofür sie eigentlich konzipiert ist: spritziges Trailsurfen, blitzartige Beschleunigung, Spielereien und Rumgejibbe.
Promi-Tester Korbi Engstler legt das Cannondale Habit zum Eurotable zur Seite und wird gleich feststellen, wie gut das Trailbike eine ruppige Landung verdaut.
Cannondale Habit Carbon 2: Das Habit fällt klein aus. Der Medium-Rahmen besitzt einen knappen Reach (430 mm), daher griffen wir zu Rahmengröße Large.
Cannondale Habit Carbon 2: Bling Bling: Am schwarzen Kohlefaserrahmen stechen schicke Gold-Details ins Auge. Die Ketten­strebe ist schön kurz (433 mm) – ideal für Manual-
Einlagen. Der Super-Deluxe-Select-Dämpfer mit Ausgleichsbehälter sorgt im Downhill für Ruhe.
Kona Process 134 CR/DL: 134 Millimeter presst die dicke Wippe aus dem Hinterbau. Ob es ein Trailbike ist oder Enduro – der Hersteller will sich nicht festlegen.
Kona Process 134 CR/DL: Die Process-Modelle besitzen mir ihrer Geo ein Alleinstellungsmerkmal. Das kurze Sitzrohr gibt dem Fahrer viel Spielraum. Die wuchtige Carbon-Wippe presst genug Komfort aus dem Heck, dass Enduro-Racerin Miranda Miller bei EWS-Rennen lieber zum 134er greift, statt zum Enduro Process 153.
Norco Optic C2: Schön, oder zu grell? Ein Bike in Neonfarbe geht nicht so schnell verloren. Das Top-Modell C1 gibt’s in kräftigem Lila.
Norco Optic C2: Fährt sich ein bisschen, wie es aussieht: sexy, aber auch wuchtig. Das Optic hat uns Freude bereitet, vor allem in der Abfahrt. Es besitzt den flachsten Lenkwinkel (64,8°), den steilsten Sitzwinkel mit dem YT Izzo zusammen (77°) und den geringsten BB-Drop (-41 Millimeter).
Santa Cruz 5010 CC: Da gab es keine Diskussionen: Santa Cruz baut richtig schicke Bikes. Oder wie seht Ihr das?
Santa Cruz 5010 CC: Neu: Im neuen 2020er-Modell liegt der Dämpfer tief im Rahmen und besitzt jetzt die gleiche Plattform wie die restlichen Modelle. Auch im offenen Druckstufenmodus bleibt das Heck ruhig. Per Flipchip lässt sich die Geo leicht ändern.  Der Umbau ist eher friemelig und sollte in der Werkstatt durchgeführt werden.
Specialized Stumpjumper Comp: Das Stumpjumper läuft bereits im dritten Modelljahr recht unverändert, doch bald soll ein neues Stumpy kommen, haben wir gehört.
Specialized Stumpjumper Comp: Pfiffiges Detail: Das SWAT-Fach bietet Stauraum für Schläuche und Mini-Tool. Ideal für Rucksackverweigerer. Auch super: Die Dreistufen-Druckstufen-Plattform. Warum findet man die nur noch so selten? Der fehlende Ausgleichsbehälter am Fox-Float-Dämpfer hat uns keine Probleme bereitet. Die Reifen sind ein guter Kompromiss.
YT Izzo Pro Race: Klassischer Tabletop? Für Promi-Tester Korbi kein Problem. Einen Arm strecken, die andere Hand zum Bauchnabel – voilà! Mit dem leichten YT Izzo klappt das besonders gut.
YT Izzo Pro Race: Das Izzo wirkt etwas filigran, soll aber laut Hersteller ähnlich stabil sein wie der große Bruder Jeffsy.
YT Izzo Pro Race: Der Magnetflaschenhalter von Fidlock kommt dezent daher, die Teleskopstütze besitzt wenig Hub (125 mm). Der Rahmen ist elegant. „Der Einschlagbegrenzer des Lenkers war konstruktionsbedingt notwendig“, sagt Erbauer Willared. Per Flipchip kann man Sitz- und Lenkwinkel um 0,5° steiler stellen. Der Umbau funktioniert problemlos.

Downloads:

Meistgelesene Artikel