Trailbikes

8 Trailbikes mit 120 bis 140 mm Federweg im Vergleich

Stephan Ottmar

 · 17.04.2020

8 Trailbikes mit 120 bis 140 mm Federweg im VergleichFoto: Wolfgang Watzke

Trailbikes schließen die Lücke zwischen Racefullys und All Mountains, zumindest bisher. Doch die neue Generation ist anders. Im Test: acht MTB-Fullys mit überraschend unterschiedlichen Charakteren.

Schublade auf: Trailbikes haben 120 bis 130 Millimeter Federweg. Ihr Wille zu klettern gleicht ihrem Temperament in der Abfahrt. Sie sind verlässliche Begleiter auf langen Alpen- oder Mittelgebirgsetappen und meistern gleichermaßen die schnelle Feierabendrunde. Schublade zu.

Schubladendenken hilft. Mountainbiker und Industrie stimmen so Angebot und Nachfrage aufeinander ab und schaffen verständliche Kategorien, um die Übersicht zu erleichtern. Das funktioniert grundsätzlich gut: Der Federweg gibt bei der Einordnung einen griffigen Anhaltspunkt. Potente Enduros ab 160 Millimetern Federweg schlucken ordentlich was weg. Ihre Piloten legen den Fokus auf Abfahrten im fahrtechnischen Grenzbereich. All Mountains, als abfahrtsorientierte Tourer, nutzen Fahrwerke ab 140 Millimetern. Die Rennmaschinen für Rundkurse, Marathons und Etappenrennen kommen mit rund 100 Millimetern aus. Die Lücke zwischen All Mountain und Race füllen Trailbikes. Acht spannende Modelle nehmen an diesem Test teil.

Doch irgendwie stellt sich bei der Analyse der Bikes gelegentlich ein seltsames Gefühl ein: Laufen die Bikes wirklich in der richtigen Kategorie?

Die Antwort auf diese Frage finden Sie im Testbericht. Den gesamten Artikel zu diesen acht Trailbikes mit allen Testergebnissen inklusive Punktetabellen, technischen Daten und Noten gibt es als PDF unten im Download-Bereich:

Whyte T-130C RS V2: Warum Whyte den Flat-Mount-Brems-Standard verwendet, erschließt sich nicht. So benötigt der Bremssattel zusätzlich einen großen Adapter.Foto: Georg Grieshaber
Whyte T-130C RS V2: Warum Whyte den Flat-Mount-Brems-Standard verwendet, erschließt sich nicht. So benötigt der Bremssattel zusätzlich einen großen Adapter.
Trailbikes schließen die Lücke zwischen Racefullys und All Mountains. So war das zumindest bisher. Doch die neue Generation verweigert sich plötzlich den gewohnten Schubladen. Im Test: acht Trailbikes mit überraschend unterschiedlichen Charakteren.Foto: Wolfgang Watzke
Trailbikes schließen die Lücke zwischen Racefullys und All Mountains. So war das zumindest bisher. Doch die neue Generation verweigert sich plötzlich den gewohnten Schubladen. Im Test: acht Trailbikes mit überraschend unterschiedlichen Charakteren.
Um die 130 Millimeter Federweg bieten Trailbikes am Heck. Das Neuron von Canyon kommt sogar auf satte 143.Foto: Wolfgang Watzke
Um die 130 Millimeter Federweg bieten Trailbikes am Heck. Das Neuron von Canyon kommt sogar auf satte 143.
Im Testfeld rollen agile Sprinter und potente Abfahrer. Das Scott läuft bergauf noch besser als bergab.Foto: Wolfgang Watzke
Im Testfeld rollen agile Sprinter und potente Abfahrer. Das Scott läuft bergauf noch besser als bergab.
Canyon Neuron CF 9.0 SLFoto: Georg Grieshaber
Canyon Neuron CF 9.0 SL
Canyon Neuron CF 9.0 SL: Der Lenkanschlagsbegrenzer hält zur Not die Armaturen auf Abstand zum Carbon-Oberrohr.Foto: Georg Grieshaber
Canyon Neuron CF 9.0 SL: Der Lenkanschlagsbegrenzer hält zur Not die Armaturen auf Abstand zum Carbon-Oberrohr.
Canyon Neuron CF 9.0 SL: Unter den Deckeln sitzen die gedichteten Hinterbaulager sicher vor Schmodderbeschuss und Dampfstrahlergetöse.Foto: Georg Grieshaber
Canyon Neuron CF 9.0 SL: Unter den Deckeln sitzen die gedichteten Hinterbaulager sicher vor Schmodderbeschuss und Dampfstrahlergetöse.
Cube Stereo 120 HPC SLT 29Foto: Georg Grieshaber
Cube Stereo 120 HPC SLT 29
Cube Stereo 120 HPC SLT 29: Als einziger Hersteller im Test verbaut Cube leichte Carbon Kurbeln. Sie stammen von eThirteen.Foto: Georg Grieshaber
Cube Stereo 120 HPC SLT 29: Als einziger Hersteller im Test verbaut Cube leichte Carbon Kurbeln. Sie stammen von eThirteen.
Cube Stereo 120 HPC SLT 29: Die Fox-Factory-Federelemente und die Sattelstütze gleiten sanft auf Kashima-beschichteten Rohren.Foto: Georg Grieshaber
Cube Stereo 120 HPC SLT 29: Die Fox-Factory-Federelemente und die Sattelstütze gleiten sanft auf Kashima-beschichteten Rohren.
Giant Trance Advanced Pro 2Foto: Georg Grieshaber
Giant Trance Advanced Pro 2
Giant Trance Advanced Pro 2: Carbon-Felgen kompensieren das hohe Gewicht der potenten Maxxis-Minion-Reifen.Foto: Georg Grieshaber
Giant Trance Advanced Pro 2: Carbon-Felgen kompensieren das hohe Gewicht der potenten Maxxis-Minion-Reifen.
Giant Trance Advanced Pro 2: Mit der Sram-NX-Gruppe lassen sich die Gänge nicht so präzise wechseln, und die Bandbreite ist kleiner. Foto: Georg Grieshaber
Giant Trance Advanced Pro 2: Mit der Sram-NX-Gruppe lassen sich die Gänge nicht so präzise wechseln, und die Bandbreite ist kleiner. 
Merida One-Twenty 9.7000Foto: Georg Grieshaber
Merida One-Twenty 9.7000
Merida One-Twenty 9.7000: Das Hinterrad wurde nicht ganz mittig zentriert und steht zu weit links. Hier wäre mehr Sorgfalt angebracht.Foto: Georg Grieshaber
Merida One-Twenty 9.7000: Das Hinterrad wurde nicht ganz mittig zentriert und steht zu weit links. Hier wäre mehr Sorgfalt angebracht.
Merida One-Twenty 9.7000: Bissige vier Kolben sorgen am Vorderrad für Verzögerung. Die Shimano-XT-Bremse macht eine gute Figur.Foto: Georg Grieshaber
Merida One-Twenty 9.7000: Bissige vier Kolben sorgen am Vorderrad für Verzögerung. Die Shimano-XT-Bremse macht eine gute Figur.
Scott Spark 920Foto: Georg Grieshaber
Scott Spark 920
Scott Spark 920: Nach kurzer Eingewöhnung trifft der linke Daumen die richtigen Hebel zur Verstellung der Sattelhöhe oder zur Beruhigung des Fahrwerks.Foto: Georg Grieshaber
Scott Spark 920: Nach kurzer Eingewöhnung trifft der linke Daumen die richtigen Hebel zur Verstellung der Sattelhöhe oder zur Beruhigung des Fahrwerks.
Scott Spark 920: Im vorderen Rahmendreieck verschwindet die Remote-Anlenkung des Dämpfers aufgeräumt im Rahmen.Foto: Georg Grieshaber
Scott Spark 920: Im vorderen Rahmendreieck verschwindet die Remote-Anlenkung des Dämpfers aufgeräumt im Rahmen.
Specialized Stumpjumper ST Comp CarbonFoto: Georg Grieshaber
Specialized Stumpjumper ST Comp Carbon
Specialized Stumpjumper ST Comp Carbon: Durch das lange Steuerrohr in Kombination mit der starken Kröpfung des Lenkers wandert die Front sehr weit nach oben.Foto: Georg Grieshaber
Specialized Stumpjumper ST Comp Carbon: Durch das lange Steuerrohr in Kombination mit der starken Kröpfung des Lenkers wandert die Front sehr weit nach oben.
Specialized Stumpjumper ST Comp Carbon: Mini-Tool und Stauraum unter dem Flaschenhalter – praktische Specialized-Features.Foto: Georg Grieshaber
Specialized Stumpjumper ST Comp Carbon: Mini-Tool und Stauraum unter dem Flaschenhalter – praktische Specialized-Features.
Trek Top Fuel 9.7Foto: Georg Grieshaber
Trek Top Fuel 9.7
Trek Top Fuel 9.7: Der Drehgriff für das Lockout der Gabel funktioniert intuitiv und ist angenehm zu bedienen.Foto: Georg Grieshaber
Trek Top Fuel 9.7: Der Drehgriff für das Lockout der Gabel funktioniert intuitiv und ist angenehm zu bedienen.
Trek Top Fuel 9.7: Der Zug zur Verstellung des Dämpfers läuft im Rahmen. Leider schleifen die äußeren Züge beim Einfedern am Dämpfer.Foto: Max Fuchs
Trek Top Fuel 9.7: Der Zug zur Verstellung des Dämpfers läuft im Rahmen. Leider schleifen die äußeren Züge beim Einfedern am Dämpfer.
Whyte T-130C RS V2Foto: Georg Grieshaber
Whyte T-130C RS V2
Whyte T-130C RS V2: Um die hohe Front zu kompensieren, wanderten alle Spacer nach oben über den sehr kurzen Stummelvorbau.Foto: Georg Grieshaber
Whyte T-130C RS V2: Um die hohe Front zu kompensieren, wanderten alle Spacer nach oben über den sehr kurzen Stummelvorbau.
Whyte T-130C RS V2: Warum Whyte den Flat-Mount-Brems-Standard verwendet, erschließt sich nicht. So benötigt der Bremssattel zusätzlich einen großen Adapter.Foto: Georg Grieshaber
Whyte T-130C RS V2: Warum Whyte den Flat-Mount-Brems-Standard verwendet, erschließt sich nicht. So benötigt der Bremssattel zusätzlich einen großen Adapter.
Trailbikes schließen die Lücke zwischen Racefullys und All Mountains. So war das zumindest bisher. Doch die neue Generation verweigert sich plötzlich den gewohnten Schubladen. Im Test: acht Trailbikes mit überraschend unterschiedlichen Charakteren.Foto: Wolfgang Watzke
Trailbikes schließen die Lücke zwischen Racefullys und All Mountains. So war das zumindest bisher. Doch die neue Generation verweigert sich plötzlich den gewohnten Schubladen. Im Test: acht Trailbikes mit überraschend unterschiedlichen Charakteren.
Trailbikes schließen die Lücke zwischen Racefullys und All Mountains. So war das zumindest bisher. Doch die neue Generation verweigert sich plötzlich den gewohnten Schubladen. Im Test: acht Trailbikes mit überraschend unterschiedlichen Charakteren.
Um die 130 Millimeter Federweg bieten Trailbikes am Heck. Das Neuron von Canyon kommt sogar auf satte 143.
Im Testfeld rollen agile Sprinter und potente Abfahrer. Das Scott läuft bergauf noch besser als bergab.
Canyon Neuron CF 9.0 SL
Canyon Neuron CF 9.0 SL: Der Lenkanschlagsbegrenzer hält zur Not die Armaturen auf Abstand zum Carbon-Oberrohr.
Canyon Neuron CF 9.0 SL: Unter den Deckeln sitzen die gedichteten Hinterbaulager sicher vor Schmodderbeschuss und Dampfstrahlergetöse.
Cube Stereo 120 HPC SLT 29
Cube Stereo 120 HPC SLT 29: Als einziger Hersteller im Test verbaut Cube leichte Carbon Kurbeln. Sie stammen von eThirteen.
Cube Stereo 120 HPC SLT 29: Die Fox-Factory-Federelemente und die Sattelstütze gleiten sanft auf Kashima-beschichteten Rohren.
Giant Trance Advanced Pro 2
Giant Trance Advanced Pro 2: Carbon-Felgen kompensieren das hohe Gewicht der potenten Maxxis-Minion-Reifen.
Giant Trance Advanced Pro 2: Mit der Sram-NX-Gruppe lassen sich die Gänge nicht so präzise wechseln, und die Bandbreite ist kleiner. 
Merida One-Twenty 9.7000
Merida One-Twenty 9.7000: Das Hinterrad wurde nicht ganz mittig zentriert und steht zu weit links. Hier wäre mehr Sorgfalt angebracht.
Merida One-Twenty 9.7000: Bissige vier Kolben sorgen am Vorderrad für Verzögerung. Die Shimano-XT-Bremse macht eine gute Figur.
Scott Spark 920
Scott Spark 920: Nach kurzer Eingewöhnung trifft der linke Daumen die richtigen Hebel zur Verstellung der Sattelhöhe oder zur Beruhigung des Fahrwerks.
Scott Spark 920: Im vorderen Rahmendreieck verschwindet die Remote-Anlenkung des Dämpfers aufgeräumt im Rahmen.
Specialized Stumpjumper ST Comp Carbon
Specialized Stumpjumper ST Comp Carbon: Durch das lange Steuerrohr in Kombination mit der starken Kröpfung des Lenkers wandert die Front sehr weit nach oben.
Specialized Stumpjumper ST Comp Carbon: Mini-Tool und Stauraum unter dem Flaschenhalter – praktische Specialized-Features.
Trek Top Fuel 9.7
Trek Top Fuel 9.7: Der Drehgriff für das Lockout der Gabel funktioniert intuitiv und ist angenehm zu bedienen.
Trek Top Fuel 9.7: Der Zug zur Verstellung des Dämpfers läuft im Rahmen. Leider schleifen die äußeren Züge beim Einfedern am Dämpfer.
Whyte T-130C RS V2
Whyte T-130C RS V2: Um die hohe Front zu kompensieren, wanderten alle Spacer nach oben über den sehr kurzen Stummelvorbau.
Whyte T-130C RS V2: Warum Whyte den Flat-Mount-Brems-Standard verwendet, erschließt sich nicht. So benötigt der Bremssattel zusätzlich einen großen Adapter.

Diesen Artikel finden Sie in BIKE 3/2020. Die gesamte Digital-Ausgabe können Sie in der BIKE-App (iTunes und Google Play) lesen oder die Print-Ausgabe im DK-Shop nachbestellen – solange der Vorrat reicht:

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