MarathonTrek Top Fuel 9.9 SSL

BIKE Magazin

 · 19.02.2011

Trek Top Fuel 9.9 SSLFoto: Unbekannt

Bis auf die geringe Rahmensteifigkeit begeistert das Top Fuel mit einem hervorragenden Fahrwerk und stimmigen Fahreigenschaften.

Betrachtet man nur das Gewicht, bewegt sich das Top Fuel in diesem Vergleichsfeld in der goldenen Mitte. Komplettgewicht passt, Rahmengewicht passt und auch das der Laufräder. Zwei Ausreißer gibt es dennoch, bei denen sich das Bike des US-Giganten abheben kann. Erstens: die beste Fahrwerkseffizienz, die sich durch ein sensibles Ansprechen auf kleine Schläge und ordentlich Reserven fürs Grobe, sowie keinerlei unnötiges Wippen bemerkbar macht. “Der Remote-Hebel für den Dämpfer ist am Trek absolut unnötig”, bestätigte Weltmeister Lakata und kürte das Top Fuel zu seinem Fahrwerks-Liebling. Zudem ist die zuschaltbare Dämpferplattform kaum spürbar und meilenweit von einem kompletten Lockout entfernt. Der zweite Ausreißer – die spürbar geringe Steifigkeit von 49,63 Nm/° – kostet das Top Fuel jedoch wertvolle Punkte und damit das Testurteil “super”. Die Sitzposition fällt durch den kleinsten Rahmen im Test sehr entspannt aus. Dennoch bekommt man in steilen Kletter-Passagen viel Druck auf das Vorderrad. Durch die beiden Remote-Hebel für Gabel und Dämpfer wirkt das Cockpit mit unergonomischer Lenkerkröpfung überladen. Genau wie Specialized setzt Trek nur auf 140-Millimeter- Bremsscheiben am Hinterrad.


Fazit: Bis auf die geringe Rahmensteifigkeit begeistert das Top Fuel mit einem hervorragenden Fahrwerk und stimmigen Fahreigenschaften.

+ Ausgezeichnetes Fahrwerk

+ Gute Garantieleistung

– Geringe Steifigkeit

– Überflüss. Dämpfer-Remote

  Der Dämpfer-Remote ist doppelt überflüssig. 1. Die Plattform ist kaum spürbar. 2. Der Hinterbau wippt sowieso nicht.Foto: Unbekannt
Der Dämpfer-Remote ist doppelt überflüssig. 1. Die Plattform ist kaum spürbar. 2. Der Hinterbau wippt sowieso nicht.
Foto: Unbekannt

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