Trek Fuel EX 9.8 29 im BIKE-Test

Christoph Listmann

 · 24.02.2016

Trek Fuel EX 9.8 29 im BIKE-TestFoto: Georg Grieshaber
Trek Fuel EX 9.8 29 im BIKE-Test

Vor dem Fahrspaß steht die Qual der Wahl. Nämlich die, für welche Laufradgröße man sich entscheidet. Trek bietet das Fuel EX mit identischer Ausstattung in 29 oder 27,5 Zoll an.

Für den Test haben wir die 29er-Variante bestellt, weil sie besser in die Testgruppe passt. Der starke Dollar hat bei beiden Varianten seine Spuren hinterlassen, der Preis stieg von 4499 auf 4699 Euro. Dafür kriegt man den grell lackierten Vollcarbon-Rahmen mit einem, dank Fox-RE:aktiv-Dämpfer, sehr effektiven Hinterbau. Der Trail-Modus passt dabei für fast alle Fahrsituationen. Indizien für Fahrspaß sind die lange Gabel, die breiten Felgen und die Tele-Stütze. Erstaunlich, wie träge das Bike bergauf nicht nur wirkt – alle Tester fuhren die langsamste Sektorenzeit. Laufradgewicht und Reifenmischung könnten daran schuld sein. Die Reifen tragen andererseits dazu bei, dass sich alle Tester mit dem Fuel EX bergab in eine andere Sphäre gebeamt haben. Mann, geht das Bike ab!

Verlagssonderveröffentlichung


Fazit: grelles, teures Singletrail-Spielzeug, bergab in einer anderen Liga. Für seriösen Marathon-Einsatz muss man die Laufräder frisieren.


PLUS Teleskopstütze, fünf Rahmengrößen, gut geschützter Rahmen, 40 Jahre Garantie
MINUS Vergleichsweise träge (schnellere Reifen würden helfen)


Die Alternative Trek lässt dem Kunden die Wahl, bietet das gleiche Bike mit 27,5-Zoll-Laufrädern an. Auch das Fuel EX 9.8 650B kostet nach der Preiserhöhung 4699 Euro. Fährt sich auch toll – etwas wendiger.

  Eine 120er-Gabel wie bei Centurion, Marin, Merida und Trek, vergrößert den Einsatzbereich und bringt bergab mehr Sicherheit und Reserven.Foto: Georg Grieshaber
Eine 120er-Gabel wie bei Centurion, Marin, Merida und Trek, vergrößert den Einsatzbereich und bringt bergab mehr Sicherheit und Reserven.
  Test 2015 Marathon-Fullys: Trek Fuel EX 9.8 29Foto: BIKE Magazin
Test 2015 Marathon-Fullys: Trek Fuel EX 9.8 29
  Dass man hinten den vollen Federweg nutzt, sieht man schon an der flachen Kennlinie. Harten Fahrern fehlt etwas Endprogression beim Trek Fuel.Foto: BIKE Magazin
Dass man hinten den vollen Federweg nutzt, sieht man schon an der flachen Kennlinie. Harten Fahrern fehlt etwas Endprogression beim Trek Fuel.


Diesen Artikel bzw. die gesamte Ausgabe BIKE 7/2015 können Sie in der BIKE-App (iTunes und Google Play) lesen oder die Ausgabe im DK-Shop nachbestellen:

Meistgelesene Artikel

Unbekanntes Element