Storck Adrenalin 1.7

BIKE Magazin

 · 19.02.2010

Storck Adrenalin 1.7Foto: Unbekannt
Storck Adrenalin 1.7

Das steife Adrenalin 1.7 begeistert durch das sensibelste Fahrwerk im Test, büßt jedoch in den Kriterien “Downhill” und “Gewicht” Punkte ein.

Beim jüngsten Sprössling der Storck-Flotte, dem neuen Adrenalin 1.7, wurde tief in die Ingenieurskiste gegriffen. Der im V.V.C.-Prozess gefertigte Rahmen (vakuumgestützter Prozess zur Optimierung des Harzanteils) verzichtet als abgestützter Eingelenker auf das untere Lager in der Sitzstrebe und arbeitet stattdessen mit einer flexenden Abflachung des Rohrs. Dies soll einerseits für hohe Steifigkeit, andererseits für geringes Gewicht sorgen. Mit 81 Nm/° (STW 33,96) setzt sich der Rahmen in Sachen Steifigkeit auch prompt an die Spitze des Feldes.

Verlagssonderveröffentlichung

Auf dem Trail überrascht das Storck mit dem feinfühligsten Fahrwerk. Hinterbau und Gabel filtern im perfekten Zusammenspiel selbst kleinste Unebenheiten aus dem Boden, wodurch sich das Heck auf Abfahrten auch nach deutlich mehr als den gemessenen 96 Millimetern Federweg anfühlt. Bei kraftvollen Antritten neigt der Dämpfer jedoch dazu, sich leicht zusammenzuziehen. Durch den schmalen Lenker und die Kombination aus hohem Tretlager, steilem Lenkwinkel und kurzem Steuerrohr leidet das Downhill-Handling. Die Ausstattung des Adrenalin ist solide, trägt aber ihren Teil zum höchsten Gesamtgewicht der Testgruppe bei.


FAZIT: Das steife Adrenalin 1.7 begeistert durch das sensibelste Fahrwerk im Test, büßt jedoch in den Kriterien “Downhill” und “Gewicht” Punkte ein.

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  Storck: Durch die Flex-Bridge (flexible Abflachung) kommt das Adrenalin 1.7 ohne schwereres Lager aus.Foto: Unbekannt
Storck: Durch die Flex-Bridge (flexible Abflachung) kommt das Adrenalin 1.7 ohne schwereres Lager aus.

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