Specialized Epic S-Works 2008 im Test

BIKE Magazin

 · 28.03.2008

Specialized Epic S-Works 2008 im TestFoto: Unbekannt
Specialized Epic S-Works | ks

Statussymbole kosten Geld: Das Specialized Epic S-Works 2008 ist unverschämt teuer, bietet dafür aber narrensicheres Handling und einen sehr breiten Einsatzbereich.

Seit 2003 dreht das Top-Modell aus Specializeds “Epic”-Reihe im Rennzirkus seine Runden. Es feierte mit Christoph Sauser im Worldcup Erfolge (Marathon-WM-Titel) und hat sich in die Herzen vieler Hobby-Marathonisti gefahren. Als Statussymbol taugt das “Epic” in der getesteten “S-Works”-Luxusversion bestens. Am Fahrverhalten gibt es nichts zu meckern. Beim ersten Aufsitzen zeigt sich, dass sich Rennsport und Wellness durchaus vereinbaren lassen: Cockpit, Griffe, Sattel – einfach perfekt und dazu optisch ins Gesamtbild eingepasst. “Ausgezeichnete Sitzposition”, sagen die Tester, die allesamt die Kraftübertragung und die gute Kontrolle loben. Wer das “Epic” wählt, erhält ein Fahrwerk mit ordentlich Federweg und der einzigartigen “Brain”-Verstellung am Heck. Der Verstellbereich ist groß. Racer drehen den Regler zu für ein hohes Losbrechmoment, in ganz geöffneter Position arbeiten Gabel und Heck harmonisch sensibel. Für 6 500 Euro muss man höchste Qualität erwarten und wird nicht enttäuscht. Die leichten Laufräder bringt man schnell auf Tempo, langstreckentauglich wird das Bike durch zwei Flaschenhalterpositionen. Lediglich mit den schmalen, nur geringen Grenzbereich bietenden Specialized-Reifen konnte sich kein Testfahrer so richtig anfreunden. Fahrwerksgewicht und -steifigkeit liegen im direkten Vergleich hinter einigen Neuentwicklungen. Trotz seines Alters: Das “Epic” ist immer noch eines der besten Bikes für den sportlichen Einsatzbereich!


FAZIT: Statussymbole kosten Geld: Das “Epic S-Works” ist unverschämt teuer, bietet dafür aber narrensicheres Handling und einen sehr breiten Einsatzbereich.


TUNING-TIPP: Breitere Reifen montieren.

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