Marathon

Specialized Epic FSR Comp 29

Christoph Listmann

 · 18.06.2013

Specialized Epic FSR Comp 29Foto: Georg Grieshaber

Das Epic Comp ist eine Langstreckenwaffe. Es besitzt die Qualitäten der teuren Modelle, wird durch günstige Ausstattung jedoch bezahlbar. Die erste Wahl für Marathonisti.

Olympiasieg, Weltmeistertitel und kürzlich der Triumph beim Cape Epic: Das Specialized Epic 29 hat schon alle wichtigen Rennen gewonnen. Selbst beim preisgünstigsten Modell für 2799 Euro schimmern die Anlagen von Jaroslav Kulhavy und Christoph Sauser durch – die sitzen schließlich auf identischer Geometrie. Das leichteste Bike des Tests rollt mit "mitdenkendem" Brain-Fahrwerk und leichten Laufrädern an die Startlinie. Man wird das Epic lieben oder hassen – wer Gas geben will, schließt es ins Herz: Wiegetritt, schneller, schneller, die Zeit läuft. Leser George lobt das schnelle Fahrgefühl auf festem Untergrund. Die konsequente Ausrichtung gefällt und da drückt man sogar bei der mageren Ausstattung ein Auge zu: "Schaltung und Bremsen sind ein schlechter Witz" – Zitat Bernd. Die Dämpferabstimmung mit Autosag funktioniert nicht immer korrekt, aber der Federweg ist da, wenn man ihn braucht. Das Limit setzen bergab die schmalen Reifen.


Fazit: Das Epic Comp ist eine Langstreckenwaffe. Es besitzt die Qualitäten der teuren Modelle, wird durch günstige Ausstattung jedoch bezahlbar. Die erste Wahl für Marathonisti.


PLUS Kein Gewichts-Limit, konsequent sportliches Handling, leichtes Bike, Type-2-Schaltwerk
MINUS Kleine Bremsscheibe hinten, schwache Bremskraft, unpräzise SRAM-X7-Schalthebel


Die Alternative
Für 900 Euro mehr kriegt man beim Modell Epic Comp Carbon einen Kohlefaser-Hauptrahmen mit Alu- Hinterbau (leichter). Die Shimano-SLX/XT-Schaltgruppe mit Shadow Plus ist ein Gewinn an Präzision.

  Das automatische Brain-Fahrwerk passt für den (Renn-) sportlichen Einsatz sehr gut. Beim Autosag muss man präzise vorgehen.Foto: Georg Grieshaber
Das automatische Brain-Fahrwerk passt für den (Renn-) sportlichen Einsatz sehr gut. Beim Autosag muss man präzise vorgehen.
  Den Federweg am Heck nutzten wir beim Test nicht aus, den an der Gabel dagegen schon. Das Konzept mit dem Brain-Dämpfer geht auf.Foto: BIKE Magazin
Den Federweg am Heck nutzten wir beim Test nicht aus, den an der Gabel dagegen schon. Das Konzept mit dem Brain-Dämpfer geht auf.
Foto: BIKE Magazin

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