MarathonScott Spark 10

BIKE Magazin

 · 3/27/2008

Scott Spark 10Foto: Unbekannt

FAZIT: Immer noch vorne: Das “Spark” ist durch Fahrwerksgewicht und -Performance einzigartig und behauptet nach Punkten seine Spitzenposition.

In seiner zweiten Saison kann dem Scott “Spark” in puncto Fahrwerksgewicht immer noch kein Konkurrent das Wasser reichen: Unter zwei Kilo inklusive Dämpfer bilden die optimale Basis für ein Race-Fully. Dabei will das “Spark” kein Spezialist sein. Es bietet mehr Federweg als die meisten Renner, gefällt durch seine ausgereifte Geometrie und eignet sich durch das relaxte Cockpit für mehr als nur Tunnelblick und die Jagd nach Sekunden. Wer will, kann es trotzdem im Cross-Country-Rennen nutzen. Wir bleiben bei unserer Meinung: Der Hinterbau ist der Gabel überlegen. Dem Bike würde auch eine längere Gabel sehr gut stehen, dadurch qualifizierte es sich zum leichten All-Mountain. Ein Gabel-Lockout würde die Hinterbauverstellung perfekt ergänzen. Hat man sich einmal an diese Möglichkeit gewöhnt, will man sie nicht mehr missen. Klar, das Scott kostet mehr als manch ein Konkurrent und bietet dabei eine schwächere Ausstattung (Laufräder, Gabeltyp). Dafür rollt es jetzt mit griffigen Schwalbe-Reifen an den Start – die Hausmarken- Pneus gaben 2007 Anlass zur Kritik. Im direkten Vergleich arbeitet der Hinterbau nicht so sensibel wie beispielsweise der von GT oder Stevens, doch verschafft der große Federweg und die “Traction Control”-Verstellung einen großen Praxis-Vorteil. Die Abstimmung des Dämpfers erfordert etwas Übung. Bergab lässt sich das Bike durch das breite Cockpit perfekt dirigieren.


FAZIT: Immer noch vorne: Das “Spark” ist durch Fahrwerksgewicht und -Performance einzigartig und behauptet nach Punkten seine Spitzenposition.


TUNING-TIPP: Kein Tuning nötig.

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