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Racefully reloaded: Santa Cruz Blur

Max Fuchs

 · 01.06.2021

Racefully reloaded: Santa Cruz BlurFoto: Max Fuchs

Pünktlich zu Olympia befeuert Santa Cruz Race-Biker mit dem neu aufgelegten Blur. Um Gewicht zu sparen, verzichten die US-Amerikaner bei ihrem 2022er Racefully auf den VPP-Hinterbau.

Damit die Fahrer des Santa Cruz FSA Worldcups-Teams mit dem besten Material bei Olympia an den Start gehen können, hat Santa Cruz das 100-Millimeter-Fully Blur komplett neu aufgelegt. Das Racebike verzichtet nun auf den typischen VPP-Hinterbau und spart damit laut Hersteller bei einem Rahmengewicht von 1975 Gramm (Größe L, inkl. Dämpfer) ganze 289 Gramm gegenüber dem Vorgänger. Neben der leichteren CC-Version gibt es auch eine C-Variante des 29-Zoll-Rahmens. Anstatt zusätzliche Lager zu verbauen, setzt das Blur auf flexende Kettenstreben. So landet das fahrfertige Racebike von Marotte bei 10,1 Kilo. „Der größte Unterschied zum alten Blur besteht darin, dass wir keinen VPP-Hinterbau mehr verbauen. Wir haben zwar versucht, an dem Konzept festzuhalten, es wurde aber schnell klar, dass wir auf eine einfachere Bauweise zurückgreifen müssen, wenn wir Gewicht sparen wollen. Zudem können wir mit dem neuen Hinterbausystem den knappen Federweg effektiver nutzen als mit VPP-Hinterbau. Und natürlich ist das Bike dem Trend entsprechend länger und mit einem 68,3er-Lenkwinkel flacher geworden,“ sagt Todd Ford, Projekt-Manager bei Santa Cruz.

  War bei den Worldcups in Albstadt und Nove Mesto bereits auf dem neuen Blur unterwegs: Maxime Marotte. Den Traum von <a href="https://www.bike-magazin.de/mtb_news/events_rennen/olympia-tokio-2021-mountainbike-vorschau" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Olympia 2021 in Tokio</a>  musste der Franzose allerdings begraben, er wurde von seinem Verband nicht nominiert.Foto: Max Fuchs
War bei den Worldcups in Albstadt und Nove Mesto bereits auf dem neuen Blur unterwegs: Maxime Marotte. Den Traum von Olympia 2021 in Tokio musste der Franzose allerdings begraben, er wurde von seinem Verband nicht nominiert.
  Ab Rahmengröße M verfügt das Blur am Unterrohr über eine dritte Flaschenhalteraufnahme.Foto: Max Fuchs
Ab Rahmengröße M verfügt das Blur am Unterrohr über eine dritte Flaschenhalteraufnahme.
  Um Gewicht zu sparen, setzt der Hinterbau auf Flex statt eine zusätzliche Lagerung.Foto: Max Fuchs
Um Gewicht zu sparen, setzt der Hinterbau auf Flex statt eine zusätzliche Lagerung.
  Optional bei allen Blur-Modellen: Die 28 Millimeter breiten Reserve XC Carbon-Laufräder von Santa Cruz.Foto: Max Fuchs
Optional bei allen Blur-Modellen: Die 28 Millimeter breiten Reserve XC Carbon-Laufräder von Santa Cruz.

Bei der Rahmengröße haben Kunden beim neuen Santa Cruz Blur die Wahl zwischen S, M, L und XL. Dabei wächst die Hinterbaulänge mit der Rahmengröße. Das Blur wird es in zwei Ausführungen geben: Neben dem klassischen Racefully mit 100 Millimetern Federweg soll eine TR-Variante mit 120er-Gabel und 115 Millimetern Federweg am Heck (größerer Dämpferhub) auch sportliche Touren-Fahrer glücklich machen.

  Die Hinterbaulänge wächst mit der Rahmengröße.Foto: Max Fuchs
Die Hinterbaulänge wächst mit der Rahmengröße.
  Die Geometriedaten zum Santa Cruz Blur 2022 im Überblick.Foto: Screenshot
Die Geometriedaten zum Santa Cruz Blur 2022 im Überblick.

Das Race-Blur kommt wahlweise mit einer X01-AXS- oder XX1-AXS-Schaltgruppe und Rockshox-Fahrwerk. Bei den TR-Modellen kann der Kunde zwischen einer Shimano-XT-Ausstattung und Sram-X01-Komponenten wählen. Die Federelemente kommen bei den Serien-Bikes von Rockshox. Als Option gibt's bei allen Modellen die 28 Millimeter breiten Santa Cruz Reserve XC Carbon-Laufräder, die pro Satz 1367 Gramm auf die Waage bringen. Genaue Preise in Euro sind derzeit noch nicht bekannt.

  Neben Maxime Marotte fährt auch der italienische Meister Luca Braidot das neue Blur. Er war bei Olympia 2016 in Rio Siebter und dürfte auch in Tokio am Start  stehen.Foto: Max Fuchs
Neben Maxime Marotte fährt auch der italienische Meister Luca Braidot das neue Blur. Er war bei Olympia 2016 in Rio Siebter und dürfte auch in Tokio am Start stehen.
  Die Züge verlaufen im Rahmeninneren.Foto: Max Fuchs
Die Züge verlaufen im Rahmeninneren.
  Die TR-Version setzt auf denselben Rahmen wie die abgebildete 100-mm-Variante. Die 115 Millimeter Federweg kommen über einen Dämpfer mit mehr Hub zustande.Foto: Max Fuchs
Die TR-Version setzt auf denselben Rahmen wie die abgebildete 100-mm-Variante. Die 115 Millimeter Federweg kommen über einen Dämpfer mit mehr Hub zustande.
  Die hintere Bremsaufnahme im Detail.Foto: Max Fuchs
Die hintere Bremsaufnahme im Detail.
  Eine kleine Kettenführung hält die Kette vorne auf dem Blatt.Foto: Max Fuchs
Eine kleine Kettenführung hält die Kette vorne auf dem Blatt.
  Die aufgebohrte TR-Version des neuen Blur: Das Down-Country-Bike besitzt 120/115 Millimeter Federweg, robustere Reifen, eine längere Teleskopstütze, keinen Lockout-Hebel am Lenker und größere Bremsscheiben.Foto: Hersteller
Die aufgebohrte TR-Version des neuen Blur: Das Down-Country-Bike besitzt 120/115 Millimeter Federweg, robustere Reifen, eine längere Teleskopstütze, keinen Lockout-Hebel am Lenker und größere Bremsscheiben.

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