GT Marathon Team

BIKE Magazin

 · 27.03.2008

GT Marathon TeamFoto: Unbekannt
GT Marathon Team

FAZIT: GT präsentiert einen schnellen Marathon- Racer fürs Mittelgebirge. Für viele Fahrer ein Ausschlusskriterium: Es ist kein Flaschenhalter vorgesehen!

GTs neues Race-Fully rollt an den Start wie Darth Vader. Mattschwarz, grimmig, mit Formenspiel wie ein imperialer Sternenzerstörer. Das Kohlefaser-Fahrwerk wird in Monocoque-Bauweise gefertigt und besitzt das GT-eigene “I-Drive”-Federungssystem. In der Effizienzmessung schneidet die Konstruktion sehr gut ab, auch auf dem Trail bleibt das Heck beim Antritt ruhig. Wippen Fehlanzeige, der Dämpfer braucht allerdings hohen Luftdruck. 100 Millimeter Hub soll der Hinterbau leisten, 90 Millimeter bringt er auf unserem Prüfstand. Und genau so fährt sich das Bike: kurzhubig, aber sehr sensibel. Das breite, geschwungene Cockpit spiegelt genau die Vorlieben US-amerikanischer Racer wieder. Insgesamt merkt man dem Bike seine US-Abstammung an. Die Amis lieben kurzhubige Racer, leichtgewichtig und mit guter Kontrolle versehen. Dazu passend vortriebsorientierte Sitzposition und wendige Geometrie. Große Höhenmeter- Differenzen gibt es drüben kaum und das rechtfertigt die Ausstattung: Die kleinen Bremsscheiben reichen für profilierte CC-Kurse, nicht aber für die große Alpen- Tour. Die Kenda-Reifen sind nicht so vertrauenswürdig wie ein Satz Conti- oder Schwalbe- Pneus. Dafür begeistert die komplette “XTR”-Gruppe mit den leichtesten Laufrädern. Die Rahmensteifigkeit ist mäßig, fährt man sehr schnell, fehlt die Zielgenauigkeit. Dazu passt das auf 100 Kilo limitierte Fahrergewicht. Achtung: Nur drei Größen erhältlich, sogar in L fällt der Rahmen klein aus!

Verlagssonderveröffentlichung


FAZIT: GT präsentiert einen schnellen Marathon- Racer fürs Mittelgebirge. Für viele Fahrer ein Ausschlusskriterium: Es ist kein Flaschenhalter vorgesehen!


TUNING-TIPP: Griffigere Reifen montieren.

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