Das neue Enduro Bulls Wild Creed und andere Neuheiten

Ludwig Döhl

 · 23.07.2017

Das neue Enduro Bulls Wild Creed und andere NeuheitenFoto: Ludwig Döhl
Das neue Enduro Bulls Wild Creed und andere Neuheiten

Auf der ZEG Hausmesse in Köln zeigt Bulls nicht nur ein neues High-End-Enduro, sondern auch ein überarbeitetes Wild Edge Marathon-Fully, neue Touren-Bikes und wirbt für gegenseitigen Respekt im Wald.

Bulls schmückt sich nicht nur mit exzellenten Sportlern wie Marathonikone Karl Platt oder Gravity-Ass Christian Textor, sondern nutzt die Erfahrungen aus dem Rennsport auch in der Produktentwicklung. Regelmäßig schneiden das Carbon-Hardtail Black Adder und das Modell Copperhead in BIKE-Tests sehr gut ab. Nach dem Christian Textor 2016 deutscher Meister geworden ist, haben die Kölner keine Kosten und Mühen gescheut und ein neues Wild Creed Carbon-Enduro nach seinen Wünschen gebaut. Das Bulls Wild Creed gibt's nächstes Jahr ab 3299 Euro, die gezeigte Team-Version kostet stolze 5499 Euro und wiegt 13,6 Kilo ohne Pedale.

Verlagssonderveröffentlichung
  Die Geometrie und einige Details des neuen Bulls Wild Creeds entsprechen den Wünschen des ehemaligen deutschen Enduro-Meisters Christian Textor. Das Topmodell kostet 5499 Euro und wiegt 13,6 Kilo ohne Pedale.    Foto: Ludwig Döhl
Die Geometrie und einige Details des neuen Bulls Wild Creeds entsprechen den Wünschen des ehemaligen deutschen Enduro-Meisters Christian Textor. Das Topmodell kostet 5499 Euro und wiegt 13,6 Kilo ohne Pedale.  
  Ein Flaschenhalter kann entweder an der Unterseite des Oberrohrs oder am Unterrohr vorderhalb des Dämpfer befestigt werden. Die jeweils nicht genutzte Stelle kann für die Befestigung von Minitool oder Luftpumpe genutzt werden.    Foto: Ludwig Döhl
Ein Flaschenhalter kann entweder an der Unterseite des Oberrohrs oder am Unterrohr vorderhalb des Dämpfer befestigt werden. Die jeweils nicht genutzte Stelle kann für die Befestigung von Minitool oder Luftpumpe genutzt werden.  
  Um den Schwerpunkt so weit wie möglich nach unten zu verlegen, liegt der Dämpfer und alle Gelenke des Hinterbaus tief in der Nähe des Tretlagers.    Foto: Ludwig Döhl
Um den Schwerpunkt so weit wie möglich nach unten zu verlegen, liegt der Dämpfer und alle Gelenke des Hinterbaus tief in der Nähe des Tretlagers.  
  Wie bei allen Bulls Fully Modellen verzichtet man auch beim Wild Creed auf ein Horst-Link Gelenk in der Kettenstrebe. Das Wild Creed ist ein abgestützter Eingelenker.Foto: Ludwig Döhl
Wie bei allen Bulls Fully Modellen verzichtet man auch beim Wild Creed auf ein Horst-Link Gelenk in der Kettenstrebe. Das Wild Creed ist ein abgestützter Eingelenker.
  Das wuchtige Carbon Unterrohr wird durch ein Plastik-Schild vor Steinschlägen geschützt. Durch das Loch im Unterrohr kann eine Leitung für Sideswing Umwerfer gelegt werden. Das günstigere Wild Creed Model hat eine Zweifach Kurbel verbaut.Foto: Ludwig Döhl
Das wuchtige Carbon Unterrohr wird durch ein Plastik-Schild vor Steinschlägen geschützt. Durch das Loch im Unterrohr kann eine Leitung für Sideswing Umwerfer gelegt werden. Das günstigere Wild Creed Model hat eine Zweifach Kurbel verbaut.

Updates am Bulls Wild Edge Marathon-Fully

Dank ihren Erfolgen beim Cape Epic werden die Fahrer des Bulls Marathon-Teams in Südafrika als Volkshelden verehrt. Damit sie auch nächstes Jahr wieder konkurrenzfähig sind, hat man den Hinterbau des Wild Edge Marathon-Fullys leicht überarbeitet. Gleitlager wurden durch Kugellager ersetzt und die Wippe etwas schmaler gestaltet, um für mehr Bewegungsfreihet Platz zwischen die Beine zu bringen.

  Fliegengewicht: Das Bulls Wild Edge SL kommt mit hauseigenen Hattori Carbon-Felgen, Sram XX1 Eagle 12-fach-Schaltung und Fox Factory-Fahrwerk. Bulls gibt ein Gewicht von 9,78 Kilo ohne Pedale an.    Foto: Ludwig Döhl
Fliegengewicht: Das Bulls Wild Edge SL kommt mit hauseigenen Hattori Carbon-Felgen, Sram XX1 Eagle 12-fach-Schaltung und Fox Factory-Fahrwerk. Bulls gibt ein Gewicht von 9,78 Kilo ohne Pedale an.  
  Der Hinterbau rotiert ab sofort auf Kugel- anstelle von Gleitlagern. Außerdem wurden die Sitzstreben und die Wippe schmaler gestaltet – ein Wunsch aus dem Rennteam.    Foto: Ludwig Döhl
Der Hinterbau rotiert ab sofort auf Kugel- anstelle von Gleitlagern. Außerdem wurden die Sitzstreben und die Wippe schmaler gestaltet – ein Wunsch aus dem Rennteam.  

Das Bulls Wild Edge soll bereits ab Oktober für 3299 Euro zu haben sein. Die leichte SL-Variante mit Sram XX1 Eagle 1x12-Schaltung, Fox Factory-Fahrwerk und Hattori-Carbon-Rädern wird 5799 Euro, das Topmodell mit Shimano Di2-Schaltung 6599 Euro kosten. Der Carbon-Rahmen ist in allen Modellen indentisch.

  Das Bulls Black Adder Carbon-Hardtail bleibt für 2018 technisch unverändert, bekommt aber einen neuen Look.Foto: Ludwig Döhl
Das Bulls Black Adder Carbon-Hardtail bleibt für 2018 technisch unverändert, bekommt aber einen neuen Look.
  Wie beim Race-Fully Wild Edge kommen auch beim Hardtail Black Adder die Hattori Hanso Carbon-Felgen zum Einsatz.Foto: Ludwig Döhl
Wie beim Race-Fully Wild Edge kommen auch beim Hardtail Black Adder die Hattori Hanso Carbon-Felgen zum Einsatz.
  Die ovale Sattelstütze mit extra Klemmkeil soll für erhöhten Komfort sorgen.    Foto: Ludwig Döhl
Die ovale Sattelstütze mit extra Klemmkeil soll für erhöhten Komfort sorgen.  

Technisch unverändert geht das Race-Hardtail Black Adder in die nächste Saison:

Neues Wild Flow Trailbike mit 120 Millimetern

Das Bulls Wild Flow ist ein neues Trailbike und kommt nächstes Jahr ausschließlich in einer Alu-Variante mit 120 Millimeter Federweg und 29-Zoll-Laufrädern. Außerdem neu für die kommende Saison: das Bulls Wild Rush. Die Alu-Version des Carbon-All Mountains Wild Ronin mit 140 Millimetern Federweg rollt ab Werk ebenfalls auf großen 29-Zoll-Rädern. Die Preise sind moderat: Sowohl Wild Flow als auch Wild Rush kosten in der Basis-Ausstattung 2299, höherwertig ausgestattet 2699 Euro.

  120-mm-Touren-Bike ab 2299 Euro: Bulls Wild Flow, Modelljahr 2018.Foto: Ludwig Döhl
120-mm-Touren-Bike ab 2299 Euro: Bulls Wild Flow, Modelljahr 2018.

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