Cannondale Scalpel 29 Ultimate

Stefan Loibl

 · 28.10.2012

Cannondale Scalpel 29 UltimateFoto: Georg Grieshaber
Cannondale Scalpel 29 Ultimate

Ein abfahrtshungriger Vollblut-Racer für technische Marathons. Langstrecken-Manko: kein Platz für große Trinkflasche.

Nach dem souveränen Testsieg in BIKE 7/2012 hatten wir uns auf den ersten beiden Etappen von der aufgemotzten Ultimate-Ausführung samt 2013er-Lefty-Gabel einiges erwartet. Doch beim Flaschen-Check eine Ernüchterung: Die 0,7-Liter-Bottle quetscht sich nur widerwillig in den Halter, die Bedienung des CTD-Hebels am Fox-Dämpfer verkommt zur Geschicklichkeitsprüfung. Dem potenten Fahrwerk nimmt im Uphill der Climb-Modus den übermütigen Eifer. Das supersensible Zucken der Lefty zäumt der XLoc-Lenkerhebel effektiv ein. Fast unterfordert vom Schotter- und Asphaltstraßengebolze lechzte das Scalpel auf der zweiten Etappe nach schwerem Gelände. Auf den feuchten Trails oberhalb von Landeck und hinterm Almstüberl endlich technisches, verblocktes Terrain: Dank präzisem Handling und stimmigem Fahrwerk durften wir ein paar Plätze gutmachen. Die XTR-Stopper mit kleinen 160er-Scheiben schlugen sich tapfer. Flasche leer: Am Ende litt Coconcelli am Hungerast.

Verlagssonderveröffentlichung


Fazit: abfahrtshungriger Vollblut-Racer für technische Marathons. Langstrecken-Manko: kein Platz für große Trinkflasche.

  Transalp ohne Trinkflasche? Unmöglich! Ins Scalpel passt nur eine 0,5-Liter-Flasche. Größere behindern das Dämpfer-Handling.Foto: Georg Grieshaber
Transalp ohne Trinkflasche? Unmöglich! Ins Scalpel passt nur eine 0,5-Liter-Flasche. Größere behindern das Dämpfer-Handling.

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