BMC Speedfox SF29

Christoph Listmann

 · 08.07.2012

BMC Speedfox SF29Foto: Daniel Simon
BMC Speedfox SF29

Das Speedfox ist ein gelungenes 29er-Fully für die Langstrecke. Fahrwerk, Ausstattung und Handling passen, hier landet man keinen Fehlkauf.

Das erste 29er-Fully von BMC trifft ins Schwarze, ist ein guter Wurf. Die Rahmenform wirkt klassisch, die gelungene Geometrie mit dem kurzen Steuerrohr sorgt für eine angenehme Sitzposition. Verwunderlich allerdings, dass bei Rahmenhöhe 51 cm Schluss ist. Wirklich große Fahrer werden ausgesperrt. Das Speedfox ist das schwerste Bike der Gruppe, das liegt am Rahmen (800 Gramm schwerer als Cannondale), der Gabel und den Laufrädern. Bei der Fahrwerksabstimmung hilft die SAG-Anzeige, wir stellten den Luftdruck auf die Position „kurz vor Soft“ ein. Subjektiv hat der VPP-Hinterbau im BMC-29er weniger Antriebseinflüsse als die 26er-Version, man kommt bergauf auch ohne Plattform aus. Im langen Anstieg der Gardasee-Testrunde fühlt man sich wohl, das Speedfox wirkt entspannter als die Racer von Cannondale oder Rocky Mountain. Im technischen Trail bergab läuft das BMC souveräner, man hat eine bessere Übersicht und Kontrolle. Das Fahrwerk ist allerdings straff und die Reifen sind nicht erste Wahl für Schotter. An der Ausstattung gibt es nichts zu meckern.

Verlagssonderveröffentlichung


Fazit: Das Speedfox ist ein gelungenes 29er-Fully für die Langstrecke. Fahrwerk, Ausstattung und Handling passen, hier landet man keinen Fehlkauf.


PLUS Gute Fahreigenschaften, angemessener Preis
MINUS Relativ schwer, nur bis Größe L erhältlich

  Das Heck nutzt den Federweg auf der Testrunde trotz weicher Abstimmung nicht aus, etwas Reserve bleibt auch an der Gabel übrig.Foto: BIKE Magazin
Das Heck nutzt den Federweg auf der Testrunde trotz weicher Abstimmung nicht aus, etwas Reserve bleibt auch an der Gabel übrig.

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