HardtailTest 2015: Centurion Backfire Carbon Team.29

Stefan Loibl

 · 1/14/2015

Test 2015: Centurion Backfire Carbon Team.29Foto: Georg Grieshaber

Vorhang auf für das erfolgreichste Marathon-Bike dieser Saison. Auf dem Centurion Backfire Carbon eroberte Centurion-Vaude den Gesamtsieg bei der BIKE Transalp 2014 und zahlreiche Marathon-Erfolge.

Dabei hat Genze auch als Ingenieur beim Backfire die Finger im Spiel. Der 1242-Gramm-Rahmen geht bei der Formensprache eigene Wege, setzt auf eine klassische Race-Geometrie und bewährte Komponenten. Im Renntempo fühlt man sich auf dem Backfire wie auf dem Fahrersitz eines Rennwagens: Ungefiltert leitet das Heck Unebenheiten an den Piloten weiter. Nichts für Weicheier eben. Im Gerumpel über Wurzeln und Steine lässt sich das laufruhige 29er mit präzisen Manövern am breiten, tiefen Cockpit zähmen. Wer einen Bremspunkt verpasst, den wirft der Vollblut-Racer nicht sofort ab. Denn die XTR-Stopper packen kräftig zu, erlauben aber dosiertes Anbremsen.


Fazit: Durch einen gelungenen Komponenten-Mix und eine klassische Race-Geometrie lässt das Backfire nichts anbrennen.


PLUS Leichte Laufräder (sogar mit Schläuchen), kräftige und gut dosierbare Bremsen, sportliche Geometrie, fairer Preis
MINUS Wenig Komfort spürbar


Die Alternative Agiler, vernünftig ausgestattet und deutlich preiswerter: Das Backfire Carbon 3000 mit XT-Schaltung, Fox-32-Gabel bekommt man für faire 2999 Euro. Entweder in 27,5 Zoll oder als 29er.

  Steif und eigenständig: Durch seine Formensprache sticht der 1242 Gramm schwere Centurio-Backfire-Rahmen aus der Kohlefaser-Masse heraus.Foto: Georg Grieshaber
Steif und eigenständig: Durch seine Formensprache sticht der 1242 Gramm schwere Centurio-Backfire-Rahmen aus der Kohlefaser-Masse heraus.

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