Test 2014Merida Big.9 Lite XT-Edition

Stefan Loibl

 · 20.07.2014

Test 2014: Merida Big.9 Lite XT-EditionFoto: Georg Grieshaber
Test 2014: Merida Big.9 Lite XT-Edition

Erfahrung zahlt sich aus: Das Big.9 ist ein ausgewogener Sportler mit sinnvoller Ausstattung und steifem Alu-Rahmen.

Meridas Big.9 zählte von Beginn an zur vordersten Race-Phalanx unter den 29er-Hardtails. Diese Erfahrung spürt man am ausgewogenen Fahreindruck und dem sportlichen Handling. Egal, ob in steilen Schotterrampen oder feuchten, verwurzelten Trails im Wald. Trotz steifem, schwerem Alu-Rahmen (2004 Gramm) kommt beim Fahrer viel Sitzkomfort an. Ursache dafür ist die dünnwandige Carbon-Sattelstütze, die beeindruckende Flex-Werte erreicht. Die Shimano-XT-Gruppe samt Bremsen zählt zum Nonplusultra, was man in dieser Preisklasse kriegen kann. Zusammen mit den Mavic-Crossride-Laufrädern hinterlässt das Merida rundum einen gelungenen Eindruck. Nur die Schwalbe-Performance-Reifen sollte man bei Gelegenheit tauschen. Setup-Tipp für die Manitou-Gabel: 4-5 Klicks bei der Druckstufeneinstellung oben an der Gabel von der offenen Position aus.

Verlagssonderveröffentlichung


Fazit: Erfahrung zahlt sich aus: Das Big.9 ist ein ausgewogener Sportler mit sinnvoller Ausstattung und steifem Alu-Rahmen.


PLUS Shimano-XT-Schaltung und -XT-Bremsen, viel Fahrkomfort, tolles Handling
MINUS Günstige Gummimischung bei Reifen, kein Sattelschnellspanner

  Sehr sensibel: Die Manitou-Marvel-Comp-Gabel. Der Federweg lässt sich komplett nutzen. Jedoch muss man rund 30-40 % mehr Luft in die Gabel pumpen als angegeben.Foto: Georg Grieshaber
Sehr sensibel: Die Manitou-Marvel-Comp-Gabel. Der Federweg lässt sich komplett nutzen. Jedoch muss man rund 30-40 % mehr Luft in die Gabel pumpen als angegeben.

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