Test 2014Kreidler Dice SL 29er 1.0

Stefan Loibl

 · 20.07.2014

Test 2014: Kreidler Dice SL 29er 1.0Foto: Georg Grieshaber
Test 2014: Kreidler Dice SL 29er 1.0

Pptisch gelungenes aber etwas träges Touren-29er mit komfortabler Geometrie. Schwächen im Detail verhindern ein besseres Gesamturteil.

In drei Ausstattungsvarianten bis 2000 Euro bietet Kreidler sein Dice SL 29er an – allerdings nur in drei Rahmengrößen. Mit 2157 Gramm wiegt der Rahmen satte 900 Gramm mehr als das Carbon-Chassis des Rock Machine. Sehr bequem und touren-lastig fällt die Sitzposition wegen der hohen Front aus. Bei einigen Details leistet sich das Dice SL aber Schwächen: Es fehlen ein zweiter Flaschenhalter und ein Kettenstrebenschutz. Außerdem arbeitet die TS8-Gabel sehr zäh und taucht im steilen Gelände früh weg. Auch die günstigen Schwalbe-Reifen quittieren bei losem Boden und feuchtem Geläuf schnell ihren Dienst. Mängel bei der Lackqualität und der Verarbeitung kosten das Kreidler weitere Punkte. Auch die Lenkerfernbedienung fürs Blockieren der Gabel war leider defekt. Setup-Tipp für die Gabel: etwa 20 PSI mehr aufpumpen als in der Luftdrucktabelle angegeben.


Fazit: optisch gelungenes aber etwas träges Touren-29er mit komfortabler Geometrie. Schwächen im Detail verhindern ein besseres Gesamturteil.


PLUS Sehr laufruhiges Handling, Steckachse vorne
MINUS Schwerstes Bike, schwerster Rahmen, günstige Gummimischung bei Reifen

  Die Schraubgriffe im Lenkerband-Style sind eher ungeeignet am Kreidler Dice. Die glatte Oberfläche bietet wenig Grip und verschleißt schnell.Foto: Georg Grieshaber
Die Schraubgriffe im Lenkerband-Style sind eher ungeeignet am Kreidler Dice. Die glatte Oberfläche bietet wenig Grip und verschleißt schnell.

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