Stevens Sentiero im Test

Stefan Loibl

 · 26.10.2016

Stevens Sentiero im TestFoto: Georg Grieshaber

Die Hamburger sind seit 26 Jahren im Geschäft und wissen, wie man gute Bikes baut. Für die schnelle Feierabendrunde in den Harburger Bergen schwingt sich die Stevens-Crew aufs Hardtail.

Wie die Carbon-Version Sonora (Test in BIKE 8/15), bevorzugt das Sentiero eine gemütliche Gangart. Es cruist lieber unaufgeregt durch langgezogene Kurven statt aggressiv durch schmale Wald-Trails zu zirkeln. Denn an Laufruhe ist das Sentiero mit seinen 449er-Kettenstreben im Testfeld nicht zu überbieten. Immer den passenden Gang dafür liefert der 30-Gang-Shimano-Mix, der ohne Reibungsdämpfer am XT-Schaltwerk auskommen muss. Dafür haben die Produkt-Manager dem Sentiero eine Reba-Gabel samt Steckachse spendiert – mit das Beste, was man in dieser Preisklasse kriegen kann. Einbußen bei der Steifigkeit kosten lediglich die mäßig steifen 29-Zoll-Systemlaufräder von Mavic.


Fazit: Das gutmütige Sentiero fühlt sich auf ausgedehnten Touren wohl. Trotz kleiner Ausstattungseinbußen ein stimmiges Gesamtpaket.


PLUS Steckachse vorne, leichtgängiger Sattelschnellspanner
MINUS XT-Schaltwerk ohne Shadow Plus, innen verlegte Züge, aber teils offen, mäßig steife Mavic-Laufräder


Die Alternative: Den Einstieg ins sportliche Biken eröffnet bei Stevens das Devil’s Trail für 1100 Euro. Die Recon-Silver-Gabel und ein Shimano-Schaltungs-Mix erhöhen das Gewicht um 1,5 kg im Vergleich zum Sentiero.

  Stevens/Poison: Nur die zwei Hersteller verbauen eine Gabel mit QR-15-Steckachse. Sie erhöht die Steifigkeit und verbessert die Handhabung deutlich.Foto: Georg Grieshaber
Stevens/Poison: Nur die zwei Hersteller verbauen eine Gabel mit QR-15-Steckachse. Sie erhöht die Steifigkeit und verbessert die Handhabung deutlich.
  Stevens SentieroFoto: BIKE Magazin
Stevens Sentiero
  Stevens SentieroFoto: BIKE Magazin
Stevens Sentiero

Meistgelesene Artikel

Unbekanntes Element