Specialized Epic Marathon

BIKE Magazin

 · 21.02.2009

Specialized Epic MarathonFoto: Unbekannt
Specialized Epic Marathon

Das Epic Marathon ist durch sein komfortbetontes Set up für den Nicht-Profi sehr interessant. Ideal für Langstrecken, nicht perfekt für Rundkurse.

Schon vor seiner offiziellen Präsentation im Juli 2008 war das neue Epic hochdekoriert: Christoph Sauser gewann in seinem ersten Rennen auf dem Bike die Cross-Country-Weltmeisterschaft. Zu diesem Test trat allerdings nicht das hochgezüchtete Sauser-Bike an und auch nicht das S-Works- Top-Modell (6599 Euro), sondern das preisgünstigere (und häufiger verkaufte) Modell Marathon. Vernünftig, aber auch schade, denn es repräsentiert nicht den technischen Fortschritt des Top-Modells. Es fehlen die integrierten Specialized-Kurbeln, der Voll-Carbon-Hinterbau und auch an der Waage lässt das Bike gegenüber der Konkurrenz Federn – schwerstes Bike (und Fahrwerk) der Gruppe. Dennoch: Das Epic Marathon sieht super aus und spricht eine größere Zielgruppe an. Mit den Worten unserer Profi- Tester: “Hobby-Racer fühlen sich sofort wohl, Profi-Racern fehlt der letzte Kick.” Man sitzt angenehm, hat durch das breite Cockpit viel Kontrolle. Das Fahrwerk ist antriebsneutral, das Brain-System in Gabel und Dämpfer (gut: 5 Jahre Garantie) bleibt auch in der neuen Generation Geschmackssache. Unsere Profis hatten Gewöhnungs- und Abstimmungsschwierigkeiten. Die Rundenzeiten sprechen eine gewichtsbedingt klare Sprache.

Verlagssonderveröffentlichung


FAZIT: Das Epic Marathon ist durch sein komfortbetontes Set up für den Nicht-Profi sehr interessant. Ideal für Langstrecken, nicht perfekt für Rundkurse.

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