Radon Black Sin 8.0 im BIKE-Test

Stefan Loibl

 · 10.04.2016

Radon Black Sin 8.0 im BIKE-TestFoto: Georg Grieshaber
Radon Black Sin 8.0 im BIKE-Test

Schon der Blick auf die Ausstattung des Black Sin verdeutlicht, warum jeder Tester heiß war, eine schnelle Runde auf dem Bike des Bonner Versenders zu drehen.

Eine lupenreine XT-Gruppe, die SID-Gabel und ein leichter, formschöner Carbon-Rahmen (1297 g) drücken das Gewicht auf 10,5 Kilo. Ab auf die Runde: Dort attackiert das Radon vom Start weg die Bestzeit. Bergauf sorgt der steile Sitzwinkel für viel Druck auf den Pedalen, auf den Trail-Passagen zirkelt es präzise und ruhig um die Wurzeln. Für das direkte Feedback am Lenker sorgt die SID-Gabel, die mit ihrem straffen Charakter vor allem für Racer erste Wahl ist. Nur mit der Dreifach-Kurbel konnten wir im übersäuerten Zustand nicht so viel anfangen. Denn man schaltet ständig zwischen großem und mittlerem Blatt hin und her. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Nur das knackende Tretlager strapazierte unsere Nerven.

Verlagssonderveröffentlichung


Fazit: leicht, steif und erhaben ausgestattet: Radon zeigt eindrucksvoll, wie sportlich Bikes für 2000 Euro sein können.


PLUS Top-Ausstattung, leichter & steifer Rahmen, ausgewogenes Handling
MINUS Pressfit-Tretlager knackt

  Details, die man auf den ersten Blick nicht sieht, aber dem Radon-Rahmen ein langes Leben ermöglichen: die Chainsuck-Bleche ums Tretlager.Foto: Georg Grieshaber
Details, die man auf den ersten Blick nicht sieht, aber dem Radon-Rahmen ein langes Leben ermöglichen: die Chainsuck-Bleche ums Tretlager.
  Test 2015 Race-Hardtails: Radon Black Sin 8.0Foto: BIKE Magazin
Test 2015 Race-Hardtails: Radon Black Sin 8.0


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