HardtailRadon Black Sin 10.0

BIKE Magazin

 · 21.12.2010

Radon Black Sin 10.0Foto: Unbekannt

Zum angemessenen Preis erhält man bei Radon einen Carbon-Rahmen, der sich auf dem neuesten Stand der Entwicklung befindet und bestens geschützt ist.

Im Vergleich zur Fachhandelskonkurrenz klingt der Preis des Radon Black Sin verlockend: Für 4999 Euro ist die 8,4 Kilo leichte Rennrakete zu haben. Dafür erhält man einen steifen Kohlefaser-Rahmen auf dem neuesten Stand der Technik: BB30-Innenlager, konifiziertes Steuerrohr und innenverlegte Züge. Auch bei der Ausstattung sucht man vergebens den Haken an der Sache. SRAMs teure XX-Gruppe bekommt feinste Ritchey-Carbon-Teile und den sündteuren Kohlefaser-Laufradsatz von DT Swiss zur Seite gestellt.

Nach ihren Testrunden sind sich die beiden Rennfahrer einig. “Mit einem höheren und breiteren Cockpit wäre wesentlich mehr drin gewesen”, erklärt Ludwig Döhl. Der mit 580 Millimetern viel zu schmale Lenker behindert am Berg den Wiegetritt, in der Abfahrt schmälert er die Kontrolle unnötig. In Kombination mit einem sehr kurzen Steuerrohr kämpft man mit einer sehr gestreckten Sitzposition und bei Geländestufen mit einem leichten Überschlagsgefühl. Dafür findet man am Rahmen von der Folie übers Blech am Tretlager bis hin zum Kettenstrebenschutz alles, was die Kohlefaser-Konstruktion vor Schäden schützt.


Fazit: Zum angemessenen Preis erhält man bei Radon einen Carbon-Rahmen, der sich auf dem neuesten Stand der Entwicklung befindet und bestens geschützt ist.

+ Relativ preiswert

+ Durchdachter Rahmenschutz

– Schmaler Lenker

– Kurzes Steuerrohr

  Sinnvoller Rundumschutz: Radon überzieht den kompletten Tretlagerbereich zum Schutz vor der Kette mit Blech.Foto: Unbekannt
Sinnvoller Rundumschutz: Radon überzieht den kompletten Tretlagerbereich zum Schutz vor der Kette mit Blech.

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