HardtailMerida 0.Nine 5000-D

BIKE Magazin

 · 12/21/2010

Merida 0.Nine 5000-DFoto: Unbekannt

Sinnvolle Alternative zum 1500 Euro teureren Top-Modell. Reinrassiges Renngerät, das mit denselben Fahreigenschaften punktet wie der Worldcup-Racer.

Statt wie im Vorjahr das 7000 Euro teure Modell mit SRAM XX in den Test einzuladen, waren wir gespannt, wie sich die 1500 Euro günstigere (aber ein Kilo schwerere) Alternative schlagen würde. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Wie das Top-Modell – das sich seit José Hermidas jüngstem Erfolg Weltmeister-Bike nennen darf – schafft es das 0.Nine wieder, sich das BIKE-Testurteil “Super” abzuholen, wenn auch knapp. Zu verdanken hat Merida das der ausgewogenen Geometrie, die sowohl im Up- wie im Downhill eine gute Figur macht und kräftig punktet.

Der 70er-Lenkwinkel sorgte mit dem breiten 660er-Riser-Lenker für viel Kontrolle im Abfahrtssektor unserer Testrunde. Die 100-Millimeter-Gabel von DT Swiss federt dabei sensibel Schläge weg. Einen “guten Kompromiss zwischen moderner Sitzposition und agilen Fahreigenschaften”, bescheinigt Profi Kurschat dem 0.Nine. Genau wie im Vorjahrestest zählt das Merida zu den komfortabelsten Rennmaschinen im Feld. Eine eigene Kohlefaser-Sattelstütze verleiht dem 0.Nine spürbaren Flex und den Sieg in dieser speziellen Wertung. Statt der Dreifach-Kurbel wie an unserem Test-Bike werden Racer zur neuen 2fach-Variante greifen. Nur die 3438 Gramm schweren XTR-Laufräder trüben das Gesamtbild ein wenig.


Fazit: Sinnvolle Alternative zum 1500 Euro teureren Top-Modell. Reinrassiges Renngerät, das mit denselben Fahreigenschaften punktet wie der Worldcup-Racer.

+ Ausgewogene Geometrie

+ Komfortabler Rahmen

+ Breiter Lenker

– Relativ schwere Laufräder

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