Hardtail

Hardtails für 1000 Euro

Martin Miksch

 · 31.05.2004

Hardtails für 1000 EuroFoto: Unbekannt

Hardtails sind echte Überlebenskünstler. Trotz „Fully-Mania“ halten sie sich seit Jahren hartnäckig im Markt. Die 18 Modelle unserer 1000-Euro-Klasse zeigen Ihnen, warum.

„Warum soll ich Fully fahren, wenn ich mit einem Hardtail genauso viel Spaß habe.“ Mit dieser Aussage provoziert Bike-Redakteur und Hardtail-Fanatiker Henri Lesewitz die Fully-Verfechter in der Redaktion. Trotzdem, von den reinen Fahrleistungen im Gelände sind die Fullys den Hardtails zweifelsohne überlegen. Das muss auch Henri zugeben.

Dennoch gibt es gute Gründe, die für die Hardtails sprechen. Ein Großteil der Touren-Biker fährt im Mittelgebirge auf Forst- und Feldwegen – technisch schwierige Singletrails findet man hier wenig. Das Fully ist zwar auch auf Forstwegen komfortabler, schleppt aber eine Reihe von Nachteilen mit sich herum: Es ist schwerer als ein Hardtail. Der Dämpfer ist eine zusätzliche Defektquelle und erfordert Wartungsaufwand. Und nicht zuletzt ist ein Hardtail deutlich billiger als ein Fully mit vergleichbarer Ausstattung. Unser 1000-Euro-Fully-Test in BIKE 5/03 hat uns gezeigt, wie schwierig es ist, für diese Summe ein ordentliches vollgefedertes Bike zu bekommen. Für 1000 Euro ersteht man dagegen ein vollwertiges Hardtail, an dem nur noch wenige Tuning-Maßnahmen nötig sind, um es auch für höhere Aufgaben fit zu machen.


Die Bikes in diesem Test:
Bergamont Tattoo Disc, Cannondale F400, Canyon Yellowstone, Cube LTD 2, Focus Black Raider LTD. Fuji Suncrest, Gary Fisher Hoo Koo E Koo, Ghost SE 7002, Giant XTC 2, Marin Nail Trail Limited, Nishiki Team, Red Bull Team AL-500, Rocket Lite Pro, Scott Boulder, Specialized Rockhopper Comp, Stevens S8 Elite, Trenge DE TDM-5, Wheeler Proride 6900

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