Hardtail

Haibike Sleek RX

Christoph Listmann

 · 14.02.2012

Haibike Sleek RXFoto: Daniel Simon

Das preisgünstigste Bike der Testgruppe ist auf Touren und im Marathon-Einsatz am besten aufgehoben.

4499 Euro – der Einstieg in diese Testgruppe. Haibike hat nicht wie die anderen Firmen das unerreichbare Top-Modell gewählt, sondern zeigt, was mit einigen Tausendern weniger möglich ist. Möglich ist nämlich ein sehr leichtes Fahrwerk (unter zwei Kilo mit Dämpfer). Nicht möglich ist allerdings, für dieses Geld mit Luxus zu prassen. SRAM XO muss reichen, wo andere XX servieren. Dafür gibt es Carbon-Felgen und eine massenkompatiblere Dreifach-Kurbel. Die Harmonie des Fahrwerks ist nicht perfekt. Das Heck hat viel Federweg und könnte mehr Progression gebrauchen, die Gabel hat davon zu viel. So rauscht das Heck durch den Federweg (was an hohen Geländestufen hilft), die Gabel wirkt störrisch und braucht eventuell mehr Einfahrzeit. Doch das ist Jammern auf hohem Niveau.


Fazit: Das preisgünstigste Bike der Testgruppe ist auf Touren und im Marathon-Einsatz am besten aufgehoben.

  Auch wenn Racer auf Zweifach stehen, Dreifach-Kurbeln sind für viele noch immer sinnvoll.Foto: Daniel Simon
Auch wenn Racer auf Zweifach stehen, Dreifach-Kurbeln sind für viele noch immer sinnvoll.
  Die Federkennlinien sprechen eine deutliche Sprache: von Harmonie keine Spur. Die Magura- Gabel passt nicht zum flachen Verlauf des mit viel Federweg ausgestatteten Hinterbaus. Anfangs taucht das Heck stark weg, dann geht die Gabel in eine starke Progression und nutzt den Federweg nicht aus. Ergo: Es hapert an der Feinabstimmung.Foto: BIKE Magazin
Die Federkennlinien sprechen eine deutliche Sprache: von Harmonie keine Spur. Die Magura- Gabel passt nicht zum flachen Verlauf des mit viel Federweg ausgestatteten Hinterbaus. Anfangs taucht das Heck stark weg, dann geht die Gabel in eine starke Progression und nutzt den Federweg nicht aus. Ergo: Es hapert an der Feinabstimmung.

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