Focus Black Forrest 4.0

BIKE Magazin

 · 21.02.2011

Focus Black Forrest 4.0Foto: Unbekannt
Focus Black Forrest 4.0

Durchschnittlicher Tourer, bei dem die Tektro-Bremse den Fahrspaß verdirbt.

Ob man sich mit diesem Bike wirklich in den Schwarzwald wagen sollte, ist fraglich. Denn Tektros Draco-Bremse trieb den Testern auf den steilen Abfahrten unserer Testrunde in der Pfalz den Schweiß auf die Stirn: zu wenig Bremskraft, unergonomische Hebel und ein wechselnder Druckpunkt hinten waren die Ursache. Immerhin bieten die neuen Mountain-King-2-Reifen bergab Grip und Sicherheit. Die Geometrie spricht eher den Touren-Fahrer an. Bei Kletter-Passagen spürt man allerdings das hohe Gesamtgewicht (12,7 Kilo mit Pedalen) und die trägen Laufräder (4416 Gramm). Im steilen Terrain muss man sich weit über den Lenker beugen, damit das Vorderrad nicht steigt. Auch bei der Gabel ist Luft nach oben: Die Günstig-Variante Recon spricht deutlich schlechter an als die teurere Reba SL.

Verlagssonderveröffentlichung
  Tektros Draco-Bremse am Focus fiel negativ auf. Grund: wenig Bremskraft und ein wechselnder Druckpunkt.Foto: Unbekannt
Tektros Draco-Bremse am Focus fiel negativ auf. Grund: wenig Bremskraft und ein wechselnder Druckpunkt.


Fazit: Durchschnittlicher Tourer, bei dem die Tektro-Bremse den Fahrspaß verdirbt.

+ Hochwertige Schaltung

– Günstige Gabel

– Hohes Gewicht

– Schwache Bremse

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