Hardtail

Felt Nine 60 im Test

Florentin Vesenbeckh

 · 09.09.2017

Felt Nine 60 im TestFoto: Georg Grieshaber

Das Felt startet mit dem Bonus des leichtesten Rahmens im Laborvergleich auf die Testrunde. Hier besticht es zwar nicht mit den besten Sprint-Eigenschaften, dafür glänzt die ausgewogene Geometrie.

Der Fahrer steht zentral im Bike und hat dadurch immer das Gefühl, den Trail im Griff zu haben. Dazu tragen auch die tiefe Front und das gelungene Cockpit mit breitem Lenker bei. Die Gabel ohne einstellbare Zugstufendämpfung ist allerdings schnell überfordert, das trübt den Abfahrtsspaß, sobald es etwas ruppiger wird. Auch die schmalen 2,1er-Reifen bieten wenig Reserven. Bergauf fühlen sich auch sportliche Biker wohl, die Sitzposition erlaubt zügiges Klettern. Das Gesamtgewicht liegt allerdings nur im gesunden Mittelfeld, ebenso die Ausstattung. Herausragende Stärken oder Schwächen sucht man vergebens, damit schnürt Felt für 749 Euro ein faires Gesamtpaket. Schade: Die Züge laufen vom Lenker relativ weit hinten an den Rahmen, im Wiegetritt streifen die Knie.


Fazit: Die gelungene Geometrie sorgt für ein sportliches Touren-Bike mit gutem Handling.


PLUS Ausgewogene Geometrie, leichter Rahmen, Cockpit
MINUS Gabel, Zugführung, schmale Reifen, kein Sattelschn.

  Felt Nine 60Foto: BIKE Magazin
Felt Nine 60
  Felt Nine 60Foto: BIKE Magazin
Felt Nine 60


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