Drössiger HTA Hardtrail 2 im Test

Ludwig Döhl

 · 23.07.2017

Drössiger HTA Hardtrail 2 im TestFoto: Daniel Simon
Drössiger HTA Hardtrail 2 im Test

Der Name Hardtrail ist für Drössiger mehr als nur ein Wortspiel. Mit 120 mm Federweg an der Gabel und lediglich elf Gängen ist der giftgrüne Hingucker vor allem auf den Einsatz im Gelände getrimmt.

Schwalbes hochwertige Evolution-Reifen mit Nobby-Nic-Profil unterstreichen die Ausrichtung gen Singletrail. Obwohl die Federgabel die 120 Millimeter Hub sehr schnell freigibt, lässt das Drössiger in der Abfahrt nichts anbrennen. Mit langem Radstand und viel Grip surft es souverän durch die eng stehenden Bäume auf der Testrunde. Je steiler es wird, desto wohler fühlt sich das Hardtrail, wobei die Magura-Bremsen stärker zupacken könnten. Beim klassischen Touren-Einsatz leidet die Trail-Maschine an der geringen Übersetzungsbandbreite. Mit einem 30er-Kettenblatt und einer Kassette mit 11/42-Zähnen lässt es sich zwar adäquat klettern, bei Geschwindigkeiten über 30 km/h kurbelt man sich jedoch die Seele aus den Beinen. Das Gewicht bleibt, trotz abfahrtsorientierter Auslegung, gut.

Verlagssonderveröffentlichung


Fazit: konsequent auf Trail getrimmtes Hardtail mit Spaßgarantie bergab. Auf Touren fehlen der 1x11-Schaltung größere Gänge.


PLUS Saubere Optik durch 1x11-Schaltung, mehr Reserven im groben Gelände
MINUS Geringe Übersetzungsbandbreite, kein Lenker-Lockout


Die Alternative: Das HTA 29 2 hat eine herkömmliche 100-Millimeter-Gabel, und eine 3x10-Schaltung mit hoher Bandbreite. Preis: 1649 Euro.

  Drössiger HTA Hardtrail 2Foto: BIKE Magazin
Drössiger HTA Hardtrail 2
  Drössiger HTA Hardtrail 2Foto: BIKE Magazin
Drössiger HTA Hardtrail 2


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