Drössiger HTA 29 3 im Test

Stefan Loibl

 · 26.10.2016

Drössiger HTA 29 3 im TestFoto: Georg Grieshaber
Drössiger HTA 29 3 im Test

Customizing liegt voll im Trend. Drössiger gibt den Kunden bei der Optik über den Farbkonfigurator Spielraum für Individualität.

Gut, denn der pinke Rahmen ist Geschmackssache. Die Laborwerte lesen sich gut: Kurze Kettenstreben, tiefes Tretlager und der beste Komfortwert machen Lust auf den Praxistest. Auf der Testrunde wirkte das Drössiger aber etwas störrisch. Der relativ steile Lenkwinkel und der lange Vorbau ergeben ein frontlastiges Gefühl. Die Reba-Gabel des HTA 29 besitzt deutlich weniger Druckstufe als die eigentlich baugleichen Modelle im Test, was sie in Kombination mit der vorgelagerten Position auf dem Bike schnell in die Knie zwingt. Die fehlende Schaltwerkdämpfung (Shadow+) verursacht Kettenklappern. Abgesehen davon verrichtet die solide gewählte Ausstattung ihre Arbeit unauffällig. In dieser Testgruppe reiht sich das Drössiger insgesamt im Mittelfeld ein.

Verlagssonderveröffentlichung


Fazit: Das HTA 29 ist ein treuer Gefährte auf langen Touren. Im anspruchsvollen Gelände schlagen sich andere besser.


PLUS Farbe frei wählbar, Sideswing-Umwerfer funktioniert schnell & mit wenig Handkraft
MINUS Sattelschnellspanner lässt sich nur mit viel Handkraft betätigen, fehlende Schaltwerkdämpfung verursacht Geräusche bergab


Die Alternative: Für 150 Euro mehr spendiert Drössiger seinem HTA 29 2 einige XT-Teile, allerdings immer noch in der Zehnfach-Version. Hochwertigere Reifen und einen System-laufradsatz gibt’s oben drauf. Die freie Farbwahl bleibt.

  Drössiger HTA 29 3Foto: BIKE Magazin
Drössiger HTA 29 3
  Drössiger HTA 29 3Foto: BIKE Magazin
Drössiger HTA 29 3

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