Cube Reaction Pro 29

Stefan Loibl

 · 23.05.2013

Cube Reaction Pro 29Foto: Daniel Simon
Cube Reaction Pro 29

Das Cube Reaction ist ein gutmütiger Sportler, den die übergewichtigen Laufräder etwas einbremsen. Außer bei Reifen und Bremsen sehr gute Ausstattung.

Seine Rennsport-Gene kann das Cube-29er nicht verstecken: Die Sitzposition fällt gestreckt und tief aus, der schicke Rahmen (1873 g) flext dank filigraner Sitzstreben wie ein Carbon-Chassis, und die Schaltzüge laufen im Unterrohr. Auch die Gabel von Fox (beim Test-Bike CTD-System defekt) und der SLX-XT-Schalt-Mix fügen sich ins Bild. Doch mit den schwersten Laufrädern im Testfeld (4939 g) wird man keinen Sprint gewinnen. Etwas aus der Ruhe im sonst so unaufgeregten Handling bringen einen nur die einfachen Schwalbe-Pneus. Schuld daran ist die harte, günstige Reifenmischung (Active Line), die auf losem Geläuf wenig Grip bietet. Die gruppenlosen Shimano- Stopper verzögern zuverlässig, kommen in Sachen Ergonomie und Bremskraft aber nicht an eine Avid Elixir 3 oder 5 heran.

Verlagssonderveröffentlichung


Fazit: gutmütiger Sportler, den die übergewichtigen Laufräder etwas einbremsen. Außer bei Reifen und Bremsen sehr gute Ausstattung.


PLUS Tiefes, breites Cockpit, hoher Komfort (Rahmen)
MINUS Schwere Laufräder, schwache Bremsen, Reifenwahl

  Conway & Cube: Fast fünf Kilo Beschleunigungsmasse: Schwere Laufräder sind versteckte Bremsanker und verleihen den 29ern ein unnötig träges Fahrverhalten.Foto: Daniel Simon
Conway & Cube: Fast fünf Kilo Beschleunigungsmasse: Schwere Laufräder sind versteckte Bremsanker und verleihen den 29ern ein unnötig träges Fahrverhalten.
  Für 1600 Euro darf man bessere Reifen erwarten als die Active-Line-Mischung von Schwalbe: wenig Dämpfung und bei Nässe wenig Grip.Foto: Daniel Simon
Für 1600 Euro darf man bessere Reifen erwarten als die Active-Line-Mischung von Schwalbe: wenig Dämpfung und bei Nässe wenig Grip.

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